20 Jahre donum vitae – 20 Jahre für das Leben

Jahrestagung 2019 des Bundesverbandes „donum vitae e.V.“ in Karlsruhe: Gekommen, um zu bleiben!

Rund 130 Mitglieder und Freunde feierten mit

Karlsruhe. Vor 20 Jahren entstand nach dem Ausstieg der katholischen Bischöfe aus dem System der staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatung der Bundesverband donum vitae. Er ist „gekommen, um zu bleiben“ – so das Jubiläumsmotto – und die Lücke im Beratungsangebot zu schließen. Als staatlich anerkannter Träger bietet er an bundesweit mittlerweile mehr als 200 Standorten u.a. Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes an. Ihr 20jähriges Bestehen feierten der Bundesverband donum vitae und der Landesverband Baden-Württemberg bei ihrer gemeinsamen Jahrestagung in Karlsruhe. Das Jubiläum markierte zugleich einen Stab- und Generationenwechsel: Rita Waschbüsch, Bundesvorsitzende seit Gründung des Verbandes, trat nicht mehr zur Wahl an. Dr. Olaf Tyllack führt den Verband nun in sein drittes Jahrzehnt.

Viel Prominenz war gekommen – von Vertretern des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) über die frühere Bonner Oberbürgermeisterin Barbara Dieckmann bis zum ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Dr. Erwin Teufel. Der sagte in seinem Grußwort: „Sie von donum vitae engagieren sich in einem zentralen Bereich, nämlich für die Menschenrechte, für das Le-bensrecht auch der Ungeborenen, ein Verfassungsrecht, das in unserem Staat zu wenig geachtet und beachtet wird.“

Generationswechsel an der Schwelle ins dritte Jahrzehnt
20 Jahre hatte Rita Waschbüsch den Verband als Bundesvorsitzende erfolgreich zu seiner heutigen Größe geführt – zusammen mit ihrer Stellvertreterin Ursula Monheim. Beide kandidierten nicht erneut. Bei der Neuwahl wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Olaf Tyllack (München) mit überwältigender Mehrheit zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterinnen sind Constanze Nattermann (Boppard) und Angelika Knoll (Meppen). Damit endet eine Ära – und es beginnt eine neue. PS