Fortbildungsangebot

Fortbildungsprogramm des donum vitae Bundesverbandes

Das Auftreten des Coronavirus hat auch im Fort- und Weiterbildungsbereich sehr dynamische Entwicklungen zur Folge.

Wir überführen einen Teil der ursprünglich im Präsenzformat geplanten Fortbildungen in digitale Formate, um das Angebot – wenn auch in modifizierter Form – bestmöglich aufrechterhalten zu können. Dafür bedanken wir uns herzlich bei unseren Referentinnen und Referenten für ihren engagierten und oft kurzfristigen Einsatz.
Die Fortbildungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht online angeboten werden können, werden abgesagt oder verschoben.
  
Alle angemeldeten Personen werden per E-Mail über die Absage, Verschiebung oder Alternative informiert. 
Über aktuelle Änderungen oder Neuerungen informieren wir Sie zeitnah.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns und unserem Angebot treu bleiben und sich weiterhin für unsere Veranstaltungen anmelden.
 

Fortbildungsprogramm 2020

Stand 18.06.2020

Klicken Sie hier um das Fortbildungsprogramm 2020 herunterzuladen.

Ab sofort können Sie sich verbindlich für die alle Fortbildungen des donum vitae Bundesverbandes anmelden.

Für Fragen erreichen Sie uns unter info@donumvitae.org oder 0228 369 488 -0.

NEUER TERMIN F 2004 „Zusatzqualifikation: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ 11. bis 13. November 2020
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ...

... ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. 

Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: Kooperieren statt Widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 

In den Kursabschnitten werden neben der methodischen Vertiefung der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und ihre Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit, im Mittelpunkt stehen.

Zeit: 11. bis 13.11.2020, Beginn 12.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 16


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2004 LKZ I

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

F 2010 „Postpartale und peripartale Krisen – Ressourcenmobilisierende Handlungsansätze für Familien“ 21. bis 23. September 2020
Obwohl etwa 10 bis 20% aller Mütter (und auch viele Väter) von post- und peripartalen Krisen betroffen sind, finden sie dennoch häufig noch zu wenig gezielte ambulante, psychosoziale Beratungsangebote in ihrer Nähe. ...

...Dabei bieten gerade Schwangerschaftsberatungsstellen sowohl die fachlichen Voraussetzungen als auch den entsprechenden niedrigschwelligen Rahmen für eine hilfreiche sozialpädagogische Beratung und Begleitung betroffener Familien. Auch in der Schwangerschaftskonfliktberatung kann eine erlebte Krise nach der Geburt eine ernstzunehmende Hürde für eine erneute Schwangerschaft darstellen.
Im ersten Teil der Fortbildung werden grundlegende Informationen über post-/peripartale Erkrankungsbilder, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt. Im zweiten Teil werden wirkungsvolle und vor allem alltagsbezogene Methoden zur Unterstützung vorgestellt. Diese Methoden und Vorgehensweisen orientieren sich an den vorhandenen Ressourcen und Netzwerken der Familien und ermöglichen es, eine überraschende Vielfalt an Schätzen zu heben und somit nachhaltig die Krise zu bewältigen.


Ziel:
Die Fortbildung hat zum Ziel, Schwangerschafts(konflikt)berater*innen für das Thema zu sensibilisieren, den Stärkenblick zu schärfen und zu einer ressourcenmobilisierenden Begleitung zu ermutigen.

Methoden:
− Wissensinput
− Fallarbeit
− Gruppengespräche/Fachaustausch
− Methodische Übungen

 

Zeit: 21. - 23.09.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Tagungs- und Begegnungsstätte, Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt


Referentin: Kerstin Eichhorn-Wehnert
Diplom-Sozialpädagogin (FH), NLP-Coach, Dozentin an der Hochschule Coburg


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2010: Postpartale und peripartale Krisen – Ressourcenmobilisierende Handlungsansätze für Familien

F 2011 Webinar „Methodenkompetenz in der Schwangerschafts(konflikt)beratung mit dem Fokus auf Männerberatung“ 30.09.-02.10.2020
Erscheinen Männer in der Schwangerenberatung oftmals als gleichberechtigte Partner, welche auch eigene Schwerpunkte in der Beratung setzen, ist in der Schwangerschaftskonfliktberatung eine andere Rollenverteilung zu sehen...

Erscheinen Männer in der Schwangerenberatung oftmals als gleichberechtigte Partner, welche auch eigene Schwerpunkte in der Beratung setzen, ist in der Schwangerschaftskonfliktberatung eine andere Rollenverteilung zu sehen.
Nach dem SchKG §6 Absatz 3 sind "Soweit erforderlich, […] zur Beratung im Einvernehmen mit der Schwangeren […] andere Personen, insbesondere der Erzeuger sowie nahe Angehörige, hinzuzuziehen". Diese nachgeordnete Rolle, im Gesetz noch nach den Ärzten und Juristen genannt, lässt sich auch im Alltag beobachten. Männer kommen oft mit, um der Frau den Rücken zu stärken. Sie sind aber selten in einer aktiven Rolle. Es gibt die gesetzliche Grundlage und darüber hinaus auch eine allgemeine, gesellschaftliche Übereinkunft, dass der Frau letztendlich die Entscheidung obliegt. Dennoch spielt die Haltung, des oft auch abwesenden Mannes, eine Rolle bei der Bewältigung des Beratungsanlasses. Potentielle Ressourcen und Konflikte können besser eingeschätzt werden, das Gefühl allein gelassen zu sein oder Unterstützung zu erleben, reflektiert werden.
Das Väterbild von Männern hat in den letzten Jahren langsam aber sicher einen Wandel erfahren. Dieser Generationenwechsel lässt sich auch in der Schwangerschaftsberatung finden.

In diesem Teil des Webinars  werden insofern die neuen Väterrollen reflektiert werden und ihre Auswirkungen auf die Schwangerschafts(konflikt)beratung in Theorie und Praxis dargestellt. Welche Chancen ergeben sich daraus, dass Männer heute zunehmend ein aktives Interesse an der Elternrolle haben, an welcher Stelle spielt die Haltung des Vaters eine Rolle und wie können ggf. Männer aktiver in die Beratung mit eingebunden werden?
 

 

Methoden: Input, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit, Lesen von Texten, Diskussion.
Zeitrahmen: am 30.09. zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, am 01.10. zwischen 09.00 und 18.00 Uhr, am 02.10. zwischen 09.00 und 14.00 Uhr
Das Webinar wird nicht die ganze Zeit am Bildschirm durchgeführt! 


Referent:

Michael Malina
Diplom-Pädagoge, Systemischer Therapeut, Mediator


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 150 € Fortbildungsgebühr
Kosten extern: 275 € Fortbildungsgebühr


Fortbildungsnummer: F 2011: Methodenkompetenz in der Schwangerschafts(konflikt)beratung mit dem Fokus auf Männerberatung

NEUER TERMIN F 2012 „Zusatzqualifikation: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und Vertrauliche Geburt“ 02. bis 04. Dezember 2020
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ...

... ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. 

Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: Kooperieren statt Widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 

In den Kursabschnitten werden neben der methodischen Vertiefung der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und ihre Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit, im Mittelpunkt stehen.

Vertrauliche Geburt:
Mit dem Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt, das am 1. Mai 2014 in Kraft trat, soll sowohl dem Sicherheitsbedürfnis der Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen müssen oder wollen als auch dem Anspruch ihrer Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft Rechnung getragen werden. Das sensible Konstrukt einer vertraulichen Geburt verlangt in der Beratung ein hohes Maß an Sensibilität, Umsicht und häufig auch Erfindungsgeist seitens der Berater*innen. Da vertrauliche Geburten in der Praxis zudem nicht häufig vorkommen, entstehen bewährte Abläufe zudem auch nur langsam. Das Modul bietet eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen einschließlich der Adoption sowie in Verfahrensabläufe. Zudem sollen Einblicke in die notwendige Netzwerkarbeit gegeben werden. 

Zeit: 02. bis 04.12.2020, Beginn 10.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentinnen:

Dr. Daniela Beer Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin

Theresia Volhard M.A., Referentin für Grundsatzfragen, Ethik in der Medizin

 

Teilnehmer*innen: maximal 16

Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2012 LKZ II

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

F 2013 „Zusatzqualifikation: Einführung in die systemische Beratung“ 24. bis 26. November 2020
Diese drei Module beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Anliegen der Module ist es, sowohl das von Wertschätzung und Respekt geprägte Menschenbild der systemischen Familientherapie zu verdeutlichen als auch grundlegende Methoden und Techniken vorzustellen und diese für den Kontext Schwangerschaftskonfliktberatung zu nutzen.
Ein großer Schwerpunkt der Module ist die Lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer mit lösungsorientierten Methoden und Fragetechniken und der Entwicklung einer lösungsorientierten Beratungsperspektive.


Folgende Schwerpunkthemen und Inhalte der Module sind in Theorie und Praxis:
− Auseinandersetzung mit eigener Haltung und eigenen Werten im Kontext Konfliktberatung
− Ressourcen und Kompetenzen der Berater*in
− Umgang mit unterschiedlichen Aufträgen in der Beratung
− Herausforderung: Paar-, Väter-, Mehrpersonen-, Minderjährigen- Beratung
− Klärung von Zielen
− Konflikte und Konfliktlösungen
− Umgang mit Krisen: Trauer, Abschied, Fehlgeburt
− Sich Beklagender-Besucher-Kunde, ein Modell von Steve de Shazer
− Lösungsorientierte Fragetechniken: Fragen nach Ausnahmen, nach Ressourcen, Skalierungsfragen, Zielfragen, Refraiming, Wunderfrage und vieles mehr
− Praktische Übungen als Entscheidungshilfen im Konflikt
− Selbstfürsorge-Kompetenz der Berater*in
Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen sowie ihre besondere Herausforderungen im Berufsalltag. Es wird Gelegenheit sein, im geschützten Rahmen das eigene professionelle Handlungsrepertoire anzuwenden und zu erweitern.
Die Module beinhalten die Vermittlung von Theorie und das konkrete Üben und Ausprobieren in Kleingruppen und im Plenum mit den Themen und Anliegen der Berater*innen.

Zeit: 24. -26.11.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Referentin: Elke Baier-Friede
Diplom Sozialpädagogin (BA), Lehrende für Systemische Beratung, Therapie, Coaching und Supervision (DGSF) 


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2013: Zusatzqualifikation: Systemische Beratung

F 2014 „Sexualpädagogische Arbeit in der Grundschule und Elternarbeit“ 09. bis 11. Dezember 2020
Sexualpädagogisches Arbeiten mit Kindern in der Grundschule gehört für einige Berater*innen der Schwangerschafts(konflikt)beratungsstellen zu ihrem beruflichen Alltag. ...

...Fragen nach Schwangerschaft, Geburt und Sexualität, ersten körperlichen und emotionalen Veränderungen werden dabei thematisiert.


Doch sind die Inhalte, Themen und Methoden noch passend für diese Zielgruppe?


Integrieren wir die Themen „geschlechtliche und sexuelle Identität und Vielfalt“ und den möglichen Einfluss und Umgang mit den digitalen Medien? Welche (alten) Methoden haben sich in der Praxis bewährt? Was braucht es eventuell Neues?


Zusätzlich wünschen sich viele Lehrkräfte Elternabende zum Thema Sexualerziehung und fragen Sie als Fachkraft an. Wie gestalte ich den Elternabend bezüglich der Inhalte, der Themen und des Settings? Welche Informationen sind für Eltern eines Kindes im Grundschulalter zum Thema psychosexuelle Entwicklung hilfreich?


Methoden:
− Wissensinput
− Fallsituationen aus der Praxis
− Fachaustausch
− Methodische Übungen

 

Zeit: 02. - 03.09.2019, Beginn 13.30 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: hoffmanns höfe, Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main


Referentin: Silvia Rodenfels
Diplom-Sozialarbeiterin und -Pädagogin, Dozentin des Instituts für Sexualpädagogik, Fachkraft für Sexualpädagogik, Sexualberatung


Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2014: Sexualpädagogische Arbeit in der Grundschule und Elternarbeit

F 2015 "Haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte bei donum vitae - Alle(s) im Blick?“ 11. bis 12. Dezember 2020
Fortbildung in Kooperation mit dem politischen Bildungsforum NRW der Konrad-Adenauer-Stiftung

Zielgruppe: Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitenden aus den Vorständen und Geschäftsführung


Inhalte: Geschäftsführer*innen und Vorstände bei donum vitae haben vielfältige Aufgaben, die zeitlich und inhaltlich oft nur schwer unter einen Hut zu bekommen sind. Die Zusammenarbeit des Haupt- und Ehrenamts mit unterschiedlichen Erwartungen aneinander erhöht dabei die Komplexität der Führungsaufgabe.

Wer Menschen führen will, sollte seine eigene Rolle geklärt haben, orientiert sein, wohin es gehen wird und welche Aufgaben zu leisten sind -und wissen, wie man sich gemeinsam mit den Mitarbeitenden auf den Weg macht.

Diese Fortbildung für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende aus Vorständen und Geschäftsführung knüpft genau hier an: Die wichtigen Aspekte und Methoden guter Leitung werden vorgestellt, mit Beispielen aus der Praxis gemeinsam diskutiert und manches wird in Gruppenarbeit und Übungen erprobt. Es wird um traditionelle Führungsstile und zeitgemäße Führungsverständnisse gehen, um die eigene Rolle, den eigenen Führungsstil und um die Besonderheiten des Führens in der Arbeit mit Haupt- und Ehrenamt.

Weitere konkrete Themen sind Gesprächs- und Verhandlungstechniken, Konfliktmanagement, Motivation, Führen mit Zielen, Personal akquirieren und begleiten, die Mission der Organisation und die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick nicht verlieren.

Immer wird dabei auch Gelegenheit sein, die eigenen Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen aus der Praxis einzubringen und sich kollegial zu beraten.

Zeit: 11. - 12.12.2020, Beginn 13.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Ort: Katholisch-Soziales Institut, Tagungszentrum des Erzbistums Köln, Bergstr. 26, 53721 Siegburg


Referentin: Tom Urig
beratender Betriebswirt, systemischer Organisationsberater, Coach und Dozent - mit über 25 Jahren Leitungserfahrung als Geschäftsführer bzw. haupt- und ehrenamtlicher Verbandsvorsitzender, Berlin

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 
Kosten intern: 65 € inkl. Unterkunft und Verpflegung 

Fortbildungsnummer: F 2015: Haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte im donum vitae Verband - Alle(s) im Blick?

Ausschreibung als pdf

F 2017 „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ 16. bis 18. November 2020
Fortbildungen im Rahmen des Projektes HeLB
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. ...

Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: kooperieren statt widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 
In der Fortbildung werden u.a. die wichtigsten Prozesse und Elemente der Gesprächsführung einer Schwangerschaftsberatung vorgestellt.
Darüber hinaus werden neben der Methoden der lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und deren Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit im Mittelpunkt stehen.
 

Zeit: 16.-18.11.2020, Beginn 12.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 20


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2017 LKZ I

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

F 2101 „Grundkurs Sexualpädagogik" 13. bis 15. Januar 2021
Um in der Gruppenarbeit oder Beratung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über so herausfordernde Themen wie Sexualität, Verhütung Schwangerschaftskonflikt, Lust und Liebe sprechen und agieren zu können, braucht es...  

... gute Methoden, viel Selbstreflexion und etwas Mut.

Die Arbeit als Frau oder Mann mit Mädchen und Jungen an sexuellen Themen entwickelt oft besondere Dynamiken. Das reicht von der Freiwilligkeit des Angebots über die gewählte Sprache bis hin zur Mischung der Geschlechterverhältnisse, sexuellen Orientierungen, Ethnien und Religionszugehörigkeiten. Das Gelingen einer Veranstaltung hängt natürlich auch davon ab, ob es gelingt, den Wissens- und Erfahrungsstand der Jugendlichen zu nutzen, sie zu Beteiligten zu machen und ihnen einen Zugewinn zu ermöglichen. 

Zentrale Themen des Seminars werden sein:

  • Sprache und Sexualität 
  • Normen und Werte im Sexuellen
  • Körperwissen und Verhütung 
  • Beziehungen, Wünsche an Partnerschaft und Sexualität
  • Medien und Sexualwissen 
     

 

Die Themen werden mit Methoden lebendigen Lernens und unterschiedlichen Impulsen wie Referaten, Einzel- und Kleingruppenarbeit aufbereitet. Dem Austausch über die Praxis der Teilnehmenden wird Raum gegeben.
Am ersten Tag ist eine verpflichtende Abendeinheit geplant.

Zeit: 13.–15.01.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Referent: Reiner Wanielik
Dipl. Sozialpädagoge, Dozent am Institut für Sexualpädagogik (ISP), Dortmund 

Teilnehmer*innen: max. 14 Personen
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2101: Grundkurs Sexualpädagogik

F 2103 „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und vertrauliche Geburt“ 08. bis 10. März 2021
Fortbildungen im Rahmen des Projektes HeLB
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. ...

Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: kooperieren statt widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 
In der Fortbildung werden u.a. die wichtigsten Prozesse und Elemente der Gesprächsführung einer Schwangerschaftsberatung vorgestellt.
Darüber hinaus werden neben der Methoden der lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und deren Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit im Mittelpunkt stehen.
 

Vertrauliche Geburt:
Mit dem Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt, das am 1. Mai 2014 in Kraft trat, soll zugleich dem Sicherheitsbedürfnis der Frauen, die ihre 
Schwangerschaft verheimlichen müssen oder wollen, Rechnung getragen werden, als auch dem Anspruch ihrer Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft. Das sensible Konstrukt einer vertraulichen Geburt verlangt in der Beratung ein hohes Maß an Sensibilität, Umsicht und häufig auch Erfindungsgeist seitens der Berater*innen. 
Wichtig ist die Sensibilisierung, um im Beratungsgeschehen frühzeitig Hinweise auf eine mögliche vertrauliche Geburt zu erkennen, gerade auch im Kontext von Migrant*innen, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder psychisch Erkrankter. Das Modul bietet eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen einschließlich der Adoption, sowie in Verfahrensabläufe. Zudem sollen Einblicke in die notwendige Netzwerkarbeit gegeben werden.
 

Zeit: 08.-10.03.2021, Beginn 12.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 16


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2103 LKZ II und vertrauliche Geburt

An dieser Fortbildung dürfen nur die Berater*innen teilnehmen, die den 1. Teil vom 16. - 18. November 2020 besucht haben.

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