Fortbildungsangebot

Fortbildungsprogramm des donum vitae Bundesverbandes

Fortbildungsprogramm 2020

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Ab sofort können Sie sich verbindlich für die alle Fortbildungen des donum vitae Bundesverbandes anmelden.

Für Fragen erreichen Sie uns unter info@donumvitae.org oder 0228 369 488 -0.

F 1912, F 2001, F 2003 „Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch“ 06. bis 08. November 2019 / 13. bis 15. Januar 2020 / 09. bis 11. März 2020
Es ist davon auszugehen, dass ungewollte Kinderlosigkeit in Deutschland weiter zunehmen wird, wofür hauptsächlich das immer weiter steigende Durchschnittsalter der erstgebärenden Frauen ursächlich ist. ...

Während die psychischen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch häufig überschätzt werden, werden die Auswirkungen sowohl des unerfüllten Kinderwunsches als auch der reproduktionsmedizinischen Behandlung immer noch unterschätzt.

Wenn ein Paar sich für eine assistierte Reproduktion entscheidet, so ist das ein schwieriger Weg, auf dem psychosoziale Beratung und Begleitung eine wichtige unterstützende Hilfe sein kann. In der psychosozialen Kinderwunschberatung geht es um verschiedene Aspekte, wie Umgang mit der Kinderlosigkeit, Unterstützung bei Entscheidungen zu medizinischen Aspekten, Kommunikation des Paares miteinander, mit Ärzten und Anderen, Begleitung und Unterstützung bei erfolgloser medizinischer Therapie und bei der Findung alternativer Perspektiven.
Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch wird auf Schwangerenberatungsstellen zukommen. So werden im Kontext der Präimplantationsdiagnostik-Verordnung u. a. Schwangerenberatungsstellen als Kooperationspartner für Präimplantationsdiagnostik-Zentren empfohlen.

Diese dreiteilige Fortbildung kann nur gesamt gebucht werden! Mit Ihrer Anmeldung zu Teil I erfolgt automatisch auch die Anmeldung zu Teil II und III! – Teil II und Teil III finden in 2020 statt.

Teilnahmevoraussetzung: 
Psychosoziale Fachkräfte mit beraterischer/therapeutischer Zusatzerfahrung und mindestens einem Jahr Beratungserfahrung, z.B. Schwangerenberater*innen, die die Zusatzqualifikation in Schwangerschaftskonfliktberatung abgeschlossen haben oder eine andere Zusatzqualifikation haben. Das beinhaltet schon ein Jahr Beratungserfahrung, auch in Paar- oder Mehrpersonenberatung.
Die Teilnehmer*innen sollen Bereitschaft zeigen, die Seminare eigenständig vor- und nachzubereiten. Entsprechendes Material wird zur Verfügung gestellt bzw. in den Seminaren besprochen. 

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, das BKiD-Fortbildungsmanual für die Fortbildung mitzubringen: 
Petra Thorn, Tewes Wischmann, Susanne Quitmann, Almut Dorn (Hrsg. BKiD)
Fortbildungsmanual: Psychosoziale Kinderwunschberatung - Medizinische, ethische und psychosoziale Aspekte, beraterische Interventionen
FamART 2015, 70 €

Bestellung und weitere Informationen: www.famart.de/shop/literatur/fortbildungsmanual-psychosoziale-kinderwunschberatung-spiral/


Für alle drei Veranstaltungen gilt:

Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Teilnehmer*innen: max. 20 Personen


Referentinnen:
Dr. phil. Petra Thorn 
Dipl.-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin, 1. Vorsitzende BKiD
Dr. med. Susanne Quitmann
medizinische Psychotherapeutin, Dipl.-Psychologin, 2. stellvertr. Vorsitzende BKiD e.V.
Doris Wallraff 
Diplom-Psychologin, Familientherapeutin (DGSF

Die drei Referentinnen sind zertifizierte BKiD-Beraterinnen.
Jeweils zwei von ihnen leiten ein Seminar.

Fortbildungsinhalte:

Seminar I

Zeit: 06. - 08.11.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1912 Kinderwunsch I

- Biologische Grundlagen der menschlichen Fortpflanzung,Störungen der Fortpflanzung,Bedeutung des Alters
- Individuelle und partnerschaftliche Reaktionen auf die Diagnose „Fruchtbarkeitsstörungen”
- Grundlagen der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken
- Die Behandlung aus Patientenperspektive
- Professionelle Haltungen zur Reproduktionsmedizin

Seminar II

Zeit: 13.-15.01.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2001 Kinderwunsch II

- Psychische Reaktionen auf medizinische Behandlung
- Bewältigungsstrategien von Unfruchtbarkeit und psychosoziale Begleitung
- Leitlinien für die psychosoziale Kinderwunschberatung
- Beratung in speziellen Situationen (Paarkonflikte, depressive Reaktionen, sexuelle Schwierigkeiten), unterschiedliche Beratungssettings
- Bedeutung des sozialen Umfelds
- Weitere Ressourcen (Selbsthilfegruppen, Internet, Telefonberatung etc.)
- Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

Seminar III

Zeit: 09.-11.03.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2003 Kinderwunsch III

- Aspekte der Trauerbegleitung, Rituale, Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensalternativen
- Vom Erst- zum Abschlussgespräch: Praktische Übungen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen
- Ethische Grenzen in der Reproduktionsmedizin (Mehrlinge, Fetozid u. ä.), Entwicklung einer eigenen Haltung
- Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis 

F 1915 „Grundkurs Sexualpädagogik und Prävention“ 02. bis 04. Dezember 2019
Um in der Gruppenarbeit oder Beratung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über so schwierige Themen wie Schwangerschaftskonflikt, Verhütung, Lust und Liebe sprechen und agieren zu können, braucht es gute Methoden, viel Selbstreflexion und etwas Mut.

Bei der Arbeit mit Mädchen und Jungen an sexuellen Themen sind besondere Dynamiken zu beachten. Das reicht von der Freiwilligkeit des Angebots über die gewählte Sprache bis hin zur Mischung der Geschlechterverhältnisse, Ethnien und Religionszugehörigkeiten. Das Gelingen einer Veranstaltung hängt natürlich auch davon ab, ob es gelingt, den Wissens- und Erfahrungsstand der Jugendlichen zu nutzen, sie zu Beteiligten zu machen und ihnen einen Zugewinn zu ermöglichen. 

Zentrale Themen des Seminars werden sein:

- Sprache und Sexualität 
- Normen und Werte im Sexuellen
- Körperwissen und Verhütung 
- Beziehungen, Wünsche an Partnerschaft und Sexualität 

Die Themen werden mit Methoden lebendigen Lernens und unterschiedlichen Impulsen wie Referaten, Einzel- und Kleingruppenarbeit aufbereitet.

Zeit: 02.–04.12.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Referent*innen:
Renate Semper
Dipl. Psychologin, Dozentin am Institut für Sexualpädagogik (ISP), Dortmund
Reiner Wanielik
Dipl. Sozialpädagoge, Dozent am Institut für Sexualpädagogik (ISP), Dortmund 

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1915: Grundkurs Sexualpädagogik und Prävention

F 2002: "Zusatzqualifikation Sachthemenblock" 03.-05.02.2020
Sachthemen zu medizinischen Fragen, praktischen Hilfen, SGB II + XII, SGB VIII, juristischen und ethischen Fragen

Die Schwerpunkte des Sachthemenblocks sind folgende:

  • Gesetzliche Grundlagen der Schwangerschaftskonfliktberatung: Schwangerschaftskonfliktgesetz, StGB, STPO u. a.
  • Einführung in SGB VIII: Vaterschaftsanerkennung, Sorgerecht, Unterhalt, Tagespflege, Übernahme von Kosten für Kinderkrippen/-gärten; Zusammenarbeit mit dem Jugendamt; ggf. Elterngeld/-zeit
  • Einführung in SGB II „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ und SGB XII „Sozialhilfe“
  • Einführung in gynäkologische Fragen: Zyklus und Fertilität, Schwangerschaft, Geburt, Abbruchmethoden und -folgen, Verhütung
  • Einführung in die Humangenetik und aktuelle Fragen
  • Pränataldiagnostik und Humangenetik, Erbkrankheiten, Beratung im Kontext von gendiagnostischen Untersuchungen, Embryonale Therapie, Zusammenarbeit mit Gynäkolog*innen/Humangenetischen Instituten
  • Ethische Fragen in der Beratungsarbeit

Zeit: 03. – 05.02.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr


Ort: Schönstattzentrum Marienhöhe, Josef-Kentenich-Weg 1, 97074 Würzburg


Referentinnen: verschiedene Referent*innen – je aus den unterschiedlichen Schwerpunkten 


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 200 € Kursentgelt + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Kosten extern: 325 € Kursentgelt + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2002:  „Sachthemen zu medizinischen Fragen, praktischen Hilfen, SGB II + XII, SGB VIII, juristischen und
ethischen Fragen“

F 2004 „Zusatzqualifikation: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ 01. bis 03. April 2020
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ...

... ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. 

Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: Kooperieren statt Widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 

In den Kursabschnitten werden neben der methodischen Vertiefung der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und ihre Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit, im Mittelpunkt stehen.

Zeit: 01. bis 03.04.2020, Beginn 12.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 16


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2004 LKZ I

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

F 2005 „Zusatzqualifikation: Kolloquium“ 28. bis 29. April 2020
Das Fachkolloquium erfolgt in kleineren Gruppen von ca. 3-4 Teilnehmer*innen.
  • Das Kolloquium wird in der Form eines Gruppengesprächs durchgeführt
  • Inhalt des Kolloquiums ist die Fallarbeit und sich daraus ergebende Fragestellungen

Zeit: 28. bis 29.04.2020, Beginn: die Uhrzeit wird bekannt gegeben, Ende 14.00 Uhr 
Ort:Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentinnen: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin

Elke Baier-Friede
Diplom Sozialpädagogin (BA), Lehrende für Systemische Beratung, Therapie,
Coaching und Supervision (DGSF)


Teilnehmer*innen: maximal 20


Kosten intern: 75 € Kursentgelt + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 140 € Kursentgelt + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2005: Zusatzqualifikation Kolloquium

F 2006 „Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch: Beratung im Rahmen der Gametenspende“ 11. bis 13. Mai 2020
Vertiefungsfortbildung in Kooperation mit BKiD

Zeit:  11. - 13.05.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr

Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin:
Dr. phil. Petra Thorn 
Dipl.-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin, 1. Vorsitzende BKiD e.V.

Teilnehmer*innen: max. 12 Personen

Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2006: Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch: Beratung im Rahmen der Gametenspende

Teilnahmevoraussetzung: 
Sie sollten psychosoziale Fachkraft sein, über eine beraterische/therapeutische Zusatzausbildung verfügen und mindestens ein Jahr Beratungserfahrung nachweisen können. Alle Fachkräfte, die bereits BKiD-zertifiziert sind, können danach zusätzlich für die Beratung im Rahmen der Gametenspende zertifiziert werden.

Inhalte:

  • Einführung in die Thematik
  • Geschichte Entwicklungen, juristische Regelungen, wissenschaftlicher Forschungsstand und Beratungsansätze für die Gametenspende
  • Ethische Auseinandersetzung und persönliche Haltungen
  • Kurzübersicht: „Reproduktives Reisen“ – Entwicklungen und Spannungsfelder
  • Innovative Ansätze im Bereich der Gametenspende
  • Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis
F 2007 „Beratung im Kontext pränataler Diagnostik - medizinische und beraterische Fragestellungen Teil I“ 27. bis 29. Mai 2020
Beratungen im Kontext der PND gehören zum gesetzlichen Auftrag der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und bedeuten für Mitarbeiter*innen oftmals eine besondere Herausforderung.

...Je nach Situation bzw. in welcher Phase sich eine Frau oder ein Paar befindet (vor pränatal diagnostischen Untersuchungen, während der Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse oder nachdem „Auffälligkeiten“ oder eine mögliche Beeinträchtigung festgestellt wurde), sind unterschiedliche Prioritäten wichtig und verschiedene Fragen klärungsbedürftig.
Gesprächsinhalte und Bedürfnisse der Klient*innen sind sehr vielfältig. Einerseits spielen Lebensthemen wie der Umgang mit Angst, mit Trauer, mit Schmerz oder der Umgang mit verschiedenen Sichtweisen auf das Thema Behinderung eine große Rolle, andererseits können auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Hinblick auf kritische Lebensereignisse in der Auseinandersetzung und im Ringen um Entscheidungen sehr zum Tragen kommen.
Wie diese vielfältigen Herausforderungen bewältigt werden können, ohne dabei die eigene Befindlichkeit aus den Augen zu verlieren, soll unter anderem Thema dieser zweiteiligen Fortbildung sein.
Inhaltliche Schwerpunkte können selbstverständlich nach den Wünschen der Teilnehmer*innen gesetzt werden. In einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre wird es auch Gelegenheit geben, eigene Fälle und Anliegen einzubringen und den eigenen Handlungsspielraum behutsam zu erweitern.

Inhalte Teil I:

− Medizinische Grundlagen
− Ethische und rechtliche Grundlagen
− Reflexion eigener Erfahrungen, Werte und Grundhaltungen
− Beratung vor und während der Inanspruchnahme von PND
− Kooperation und Netzwerke
− Fallbesprechungen

Zeit: 27.–29.5.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover


Referent*innen: 

Adam Gasiorek-Wiens
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Master of Medicine, Ethics and Law, goMedus Gesundheitszentrum Berlin
Anne Achtenhagen
Diplom-Psychologin, SAFE-Mentorin, Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2007 Beratung im Kontext pränataler Diagnostik

F 2008 „Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt - Schuld macht vielleicht Sinn“ 22. bis 24. Juni 2020
Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld Macht Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Die Suche nach Versäumnissen bis hin zu direkten Schuldzuweisungen ist für viele Hinterbliebene ein wesentliches Element ihres Trauerprozesses. Das gilt besonders, wenn der Beginn und das Ende eines Lebens ganz eng beieinander liegen. Verluste während der Schwangerschaft und Geburt lösen Fragen aus wie: Hätte der Tod verhindert werden können? Habe ich mich, haben andere sich falsch verhalten? Anklagen gegen andere und Selbstbezichtigungen können mit großer Heftigkeit und Dauer auftreten, unabhängig davon, ob schuldhaftes Verhalten im juristischen oder moralischen Sinn vorliegt. Die Wut auf das Unbegreifliche findet mit den Beschuldigungen eine Richtung, und das scheint sogar dann zu erleichtern, wenn Vorwürfe und Wut gegen sich selbst gerichtet werden. Manchen Betroffenen hilft es, sich in einem Realitäts-Check klarzumachen, was sie genau getan und unterlassen haben, für andere vertieft das noch die Verzweiflung angesichts eines unerwarteten Todes im Mutterleib oder bei der Geburt. Wenn es eine Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch gegeben hat, können moralische Bedenken, aber auch die Unerträglichkeit des Verlusts im Nachhinein große Belastungen auslösen. Ein pauschales Ausreden von Schuldzuweisungen ist nur für einen Teil der Trauernden die adäquate Unterstützung, denn Schuldvorwürfe sind oft die Spitze eines Eisbergs aus intensiven Gefühlen und Bedürfnissen. Für Trauernde können Schuldzuweisungen tatsächlich wichtig und stabilisierend sein.

− Was bedeutet es für die Beratung, wenn die scheinbar sinnlosen Schuldvorwürfe einen wichtigen Nutzen haben?
− Wie erkennen wir instrumentelle Schuldzuweisungen, die Bedürfnisse nach Erklärung, nach Selbstwirksamkeit oder nach innerer Verbundenheit mit den „Sternenkindern“ erfüllen sollen?
− Welche Angebote können wir machen/haben wir, um diese Bedürfnisse anders und weniger schmerzhaft zu erfüllen?
− Wie begleiten wir im Gegensatz dazu normative Vorwürfe, die sich mit inneren und äußeren Gesetzen, Glaubenssätzen und Idealen auseinandersetzen?

Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld Macht Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Schuld – Macht – Sinn
Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess
19,95 Euro (D)/20,60 Euro (A)/34,90 CHF
ISBN 978-3-579-06833-6, Gütersloher Verlagshaus 2010

Zeit: 22. - 24.06.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: CJD VCH Bonn-Castell, Internationales Tagungs- und Gästehaus Bildungs- und Ausbildungszentrum, Graurheindorfer Straße 149, 53117 Bonn

Referentinnen:
Chris Paul
Trauerbegleiterin, Fachautorin, Dozentin

Teilnehmer*innen: max. 15 Personen 

Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2008: Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt - Schuld macht vielleicht Sinn 

F 2009 „Beratung im Kontext pränataler Diagnostik - medizinische und beraterische Fragestellungen Teil II“ 31.8.-02.09.2020
Beratungen im Kontext der PND gehören zum gesetzlichen Auftrag der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und bedeuten für Mitarbeiter*innen oftmals eine besondere Herausforderung.

...Je nach Situation bzw. in welcher Phase sich eine Frau oder ein Paar befindet (vor pränatal diagnostischen Untersuchungen, während der Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse oder nachdem „Auffälligkeiten“ oder eine mögliche Beeinträchtigung festgestellt wurde), sind unterschiedliche Prioritäten wichtig und verschiedene Fragen klärungsbedürftig.
Gesprächsinhalte und Bedürfnisse der Klient*innen sind sehr vielfältig. Einerseits spielen Lebensthemen wie der Umgang mit Angst, mit Trauer, mit Schmerz oder der Umgang mit verschiedenen Sichtweisen auf das Thema Behinderung eine große Rolle, andererseits können auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Hinblick auf kritische Lebensereignisse in der Auseinandersetzung und im Ringen um Entscheidungen sehr zum Tragen kommen.
Wie diese vielfältigen Herausforderungen bewältigt werden können, ohne dabei die eigene Befindlichkeit aus den Augen zu verlieren, soll unter anderem Thema dieser zweiteiligen Fortbildung sein.
Inhaltliche Schwerpunkte können selbstverständlich nach den Wünschen der Teilnehmer*innen gesetzt werden. In einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre wird es auch Gelegenheit geben, eigene Fälle und Anliegen einzubringen und den eigenen Handlungsspielraum behutsam zu erweitern.

Voraussetzung für die Zulassung zu Teil II ist die Teilnahme an Teil I.

Im zweiten Teil soll es nun darum gehen, neues Wissen, Erkenntnisse und Erfahrungen zu vertiefen, wiederum in Rollenspielen zu erproben, weitere Fragen zu klären und Themen zu bearbeiten.

Inhalte Teil II:

− Aktuelle Entwicklung und gesellschaftlicher Diskurs zu PND
− Psychosoziale Begleitung nach PND
− Ethische Konflikte und Entscheidungszwänge
− Aktivierung der Ressourcen
− Umgang mit Abschied vom Wunschkind
− Trauer und Schuld
− Einbeziehung des sozialen Umfeldes
− Fallbesprechung

Zeit: 31.8.–02.09.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover


Referent*innen: 

Adam Gasiorek-Wiens
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Master of Medicine, Ethics and Law, goMedus Gesundheitszentrum Berlin
Anne Achtenhagen
Diplom-Psychologin, SAFE-Mentorin, Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2009 Beratung im Kontext pränataler Diagnostik

F 2010 „Postpartale und peripartale Krisen – Ressourcenmobilisierende Handlungsansätze für Familien“ 21. bis 23. September 2020
Obwohl etwa 10 bis 20% aller Mütter (und auch viele Väter) von post- und peripartalen Krisen betroffen sind, finden sie dennoch häufig noch zu wenig gezielte ambulante, psychosoziale Beratungsangebote in ihrer Nähe. ...

...Dabei bieten gerade Schwangerschaftsberatungsstellen sowohl die fachlichen Voraussetzungen als auch den entsprechenden niedrigschwelligen Rahmen für eine hilfreiche sozialpädagogische Beratung und Begleitung betroffener Familien. Auch in der Schwangerschaftskonfliktberatung kann eine erlebte Krise nach der Geburt eine ernstzunehmende Hürde für eine erneute Schwangerschaft darstellen.
Im ersten Teil der Fortbildung werden grundlegende Informationen über post-/peripartale Erkrankungsbilder, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt. Im zweiten Teil werden wirkungsvolle und vor allem alltagsbezogene Methoden zur Unterstützung vorgestellt. Diese Methoden und Vorgehensweisen orientieren sich an den vorhandenen Ressourcen und Netzwerken der Familien und ermöglichen es, eine überraschende Vielfalt an Schätzen zu heben und somit nachhaltig die Krise zu bewältigen.


Ziel:
Die Fortbildung hat zum Ziel, Schwangerschafts(konflikt)berater*innen für das Thema zu sensibilisieren, den Stärkenblick zu schärfen und zu einer ressourcenmobilisierenden Begleitung zu ermutigen.

Methoden:
− Wissensinput
− Fallarbeit
− Gruppengespräche/Fachaustausch
− Methodische Übungen

 

Zeit: 21. - 23.09.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Tagungs- und Begegnungsstätte, Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt


Referentin: Kerstin Eichhorn-Wehnert
Diplom-Sozialpädagogin (FH), NLP-Coach, Dozentin an der Hochschule Coburg


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2010: Postpartale und peripartale Krisen – Ressourcenmobilisierende Handlungsansätze für Familien

F 2011 „Methodenkompetenz in der Schwangerschafts(konflikt)beratung mit dem Fokus auf Paar- und Männerberatung“ 30.09.-02.10.2020
oder „Die Besonderheiten bei der Beratung von Paaren und Männern“

Paarberatung:
Die Beratung von Paaren in der Konfliktberatung ist eine weitere Herausforderung an die Berater*innen. Die Beratungssituation wird noch komplexer, da zwei Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen, Denkweisen und Strategien im Konflikt eine Entscheidung treffen möchten, die möglicherweise gegensätzlich sein kann. Das Halten der Allparteilichkeit ist ein wichtiger Teil der Beratung sowie das Ausbalancieren von unterschiedlichen Interessenlagen.
In diesem Teil der Fortbildung werden wir in der Theorie die Phasen von Beziehungen, Strategien im Konflikt und Paarkrisen besprechen. Ein Schwerpunkt sind die Besonderheiten und Stolpersteine bei der Beratung von Paaren.
Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden wir konkrete Methoden üben, die nützlich sind bei der Beratung von Paaren im Konflikt.
Eine wichtige Methode ist das „Doppeln“ in konflikthaften Situationen oder das Erarbeiten des „Beziehungshauses“ nach K. Klees und die „VW-Regel“ nach Manfred Prior bildlich dargestellt.
In diesem Teil wird sowohl die Theorie, aber auch das Üben der unterschiedlichen Methoden einen Platz haben, sowie konkrete Fragestellungen und Fallbeispiele aus der Beratungspraxis.

Männerberatung:
Erscheinen Männer in der Schwangerenberatung oftmals als gleichberechtigte Partner, welche auch eigene Schwerpunkte in der Beratung setzen, ist in der Schwangerschaftskonfliktberatung eine andere Rollenverteilung zu sehen.
Nach dem SchKG §6 Absatz 3 sind „Soweit erforderlich, […] zur Beratung im Einvernehmen mit der Schwangeren […] andere Personen, insbesondere der Erzeuger sowie nahe Angehörige, hinzuzuziehen". Diese nachgeordnete Rolle, im Gesetz noch nach den Ärzten und Juristen genannt, lässt sich auch im Alltag beobachten. Männer kommen oft mit, um der Frau den Rücken zu stärken. Sie sind aber selten in einer aktiven Rolle. Es gibt die gesetzliche Grundlage und darüber hinaus auch eine allgemeine, gesellschaftliche Übereinkunft, dass der Frau letztendlich die Entscheidung obliegt. Dennoch spielt die Haltung des oft auch abwesenden Mannes eine Rolle bei der Bewältigung des Beratungsanlasses. Potentielle Ressourcen und Konflikte können besser eingeschätzt werden, das Gefühl, allein gelassen zu sein oder Unterstützung zu erleben, reflektiert werden.
Das Väterbild von Männern hat in den letzten Jahren langsam aber sicher einen Wandel erfahren. Dieser Generationenwechsel lässt sich auch in der Schwangerschaftsberatung finden.
In diesem Teil der Fortbildung werden insofern die neuen Väterrollen reflektiert werden und ihre Auswirkungen auf die Schwangerschafts(konflikt)beratung in Theorie und Praxis dargestellt. Welche Chancen ergeben sich daraus, dass Männer heute zunehmend ein aktives Interesse an der Elternrolle haben? An welcher Stelle spielt die Haltung des Vaters eine Rolle, und wie können ggf. Männer aktiver in die Beratung mit eingebunden werden?

 

Zeit: 30.09. – 02.10.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim


Referent*innen:
Elke Baier-Friede
Diplom Sozialpädagogin (BA), Lehrende für Systemische Beratung, Therapie, Coaching und Supervision (DGSF)

Michael Malina
Diplom-Pädagoge, Systemischer Therapeut, Mediator


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2011: Methodenkompetenz in der Schwangerschafts(konflikt)beratung mit dem Fokus auf Paar- und Männerberatung

F 2012 „Zusatzqualifikation: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und Vertrauliche Geburt“ 11. bis 13. November 2020
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ...

... ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. 

Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: Kooperieren statt Widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 

In den Kursabschnitten werden neben der methodischen Vertiefung der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und ihre Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit, im Mittelpunkt stehen.

Vertrauliche Geburt:
Mit dem Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt, das am 1. Mai 2014 in Kraft trat, soll sowohl dem Sicherheitsbedürfnis der Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen müssen oder wollen als auch dem Anspruch ihrer Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft Rechnung getragen werden. Das sensible Konstrukt einer vertraulichen Geburt verlangt in der Beratung ein hohes Maß an Sensibilität, Umsicht und häufig auch Erfindungsgeist seitens der Berater*innen. Da vertrauliche Geburten in der Praxis zudem nicht häufig vorkommen, entstehen bewährte Abläufe zudem auch nur langsam. Das Modul bietet eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen einschließlich der Adoption sowie in Verfahrensabläufe. Zudem sollen Einblicke in die notwendige Netzwerkarbeit gegeben werden. 

Zeit: 04. bis 06.11.2019, Beginn 10.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentinnen:

Dr. Daniela Beer Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin

Theresia Volhard M.A., Referentin für Grundsatzfragen, Ethik in der Medizin

 

Teilnehmer*innen: maximal 16

Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2012 LKZ II

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

F 2013 „Zusatzqualifikation: Einführung in die systemische Beratung“ 24. bis 26. November 2020
Diese drei Module beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Anliegen der Module ist es, sowohl das von Wertschätzung und Respekt geprägte Menschenbild der systemischen Familientherapie zu verdeutlichen als auch grundlegende Methoden und Techniken vorzustellen und diese für den Kontext Schwangerschaftskonfliktberatung zu nutzen.
Ein großer Schwerpunkt der Module ist die Lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer mit lösungsorientierten Methoden und Fragetechniken und der Entwicklung einer lösungsorientierten Beratungsperspektive.


Folgende Schwerpunkthemen und Inhalte der Module sind in Theorie und Praxis:
− Auseinandersetzung mit eigener Haltung und eigenen Werten im Kontext Konfliktberatung
− Ressourcen und Kompetenzen der Berater*in
− Umgang mit unterschiedlichen Aufträgen in der Beratung
− Herausforderung: Paar-, Väter-, Mehrpersonen-, Minderjährigen- Beratung
− Klärung von Zielen
− Konflikte und Konfliktlösungen
− Umgang mit Krisen: Trauer, Abschied, Fehlgeburt
− Sich Beklagender-Besucher-Kunde, ein Modell von Steve de Shazer
− Lösungsorientierte Fragetechniken: Fragen nach Ausnahmen, nach Ressourcen, Skalierungsfragen, Zielfragen, Refraiming, Wunderfrage und vieles mehr
− Praktische Übungen als Entscheidungshilfen im Konflikt
− Selbstfürsorge-Kompetenz der Berater*in
Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen sowie ihre besondere Herausforderungen im Berufsalltag. Es wird Gelegenheit sein, im geschützten Rahmen das eigene professionelle Handlungsrepertoire anzuwenden und zu erweitern.
Die Module beinhalten die Vermittlung von Theorie und das konkrete Üben und Ausprobieren in Kleingruppen und im Plenum mit den Themen und Anliegen der Berater*innen.

Zeit: 24. -26.11.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Referentin: Elke Baier-Friede
Diplom Sozialpädagogin (BA), Lehrende für Systemische Beratung, Therapie, Coaching und Supervision (DGSF) 


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2013: Zusatzqualifikation: Systemische Beratung

F 2014 „Sexualpädagogische Arbeit in der Grundschule und Elternarbeit“ 09. bis 11. Dezember 2020
Sexualpädagogisches Arbeiten mit Kindern in der Grundschule gehört für einige Berater*innen der Schwangerschafts(konflikt)beratungsstellen zu ihrem beruflichen Alltag. ...

...Fragen nach Schwangerschaft, Geburt und Sexualität, ersten körperlichen und emotionalen Veränderungen werden dabei thematisiert.


Doch sind die Inhalte, Themen und Methoden noch passend für diese Zielgruppe?


Integrieren wir die Themen „geschlechtliche und sexuelle Identität und Vielfalt“ und den möglichen Einfluss und Umgang mit den digitalen Medien? Welche (alten) Methoden haben sich in der Praxis bewährt? Was braucht es eventuell Neues?


Zusätzlich wünschen sich viele Lehrkräfte Elternabende zum Thema Sexualerziehung und fragen Sie als Fachkraft an. Wie gestalte ich den Elternabend bezüglich der Inhalte, der Themen und des Settings? Welche Informationen sind für Eltern eines Kindes im Grundschulalter zum Thema psychosexuelle Entwicklung hilfreich?


Methoden:
− Wissensinput
− Fallsituationen aus der Praxis
− Fachaustausch
− Methodische Übungen

 

Zeit: 02. - 03.09.2019, Beginn 13.30 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: hoffmanns höfe, Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main


Referentin: Silvia Rodenfels
Diplom-Sozialarbeiterin und -Pädagogin, Dozentin des Instituts für Sexualpädagogik, Fachkraft für Sexualpädagogik, Sexualberatung


Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2014: Sexualpädagogische Arbeit in der Grundschule und Elternarbeit