Fortbildungsangebot

Fortbildungsprogramm des donum vitae Bundesverbandes

Fortbildungsprogramm 2019

Ab sofort können Sie sich verbindlich für die folgenden Fortbildungen des donum vitae Bundesverbandes anmelden.

Für Fragen erreichen Sie uns unter info@donumvitae.org oder 0228 386 7343

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F 1904 „Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch: medizinische und juristische Fragen“ - Vertiefungsfortbildung; 18.-20. März 2019
Sowohl die Medizin als auch das Recht bieten Paaren mit Kinderwunsch heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, Eltern zu werden. Welche Rechte haben Betroffene in Deutschland, was bietet die Reproduktionsmedizin heute, und wo sind die Grenzen?

Die erste Einheit zu den medizinischen Fragen geht auf die verschiedenen reproduktionsmedizinischen Behandlungsmethoden ein, beantwortet offene Fragen und gibt einen Überblick über Weiterentwicklungen in der Reproduktionsmedizin: z.B. Blastozystenkultur, neue Richtlinien zur Reproduktionsmedizin, Implantationshilfen, Genomediting, Embryomat etc.

Die Vortragseinheit zu den verschiedenen legalen Möglichkeiten medizinisch assistierter Fortpflanzung (ICSI, IVF, Samenspende, Embryonenspende, Leihmutterschaft) soll einen Überblick über die Rechts- und Gesetzeslage mit ihren jeweiligen Entscheidungsspielräumen gegeben. Dabei wird auch auf ethische Überlegungen eingegangen, die von Patient*innen, Lebenspartner*innen, Ärzt*innen und Berater*innen mitgeführt werden. Es wird auf wesentliche Aspekte des Vertragsrechts von Wunscheltern und Ärzt*innen eingegangen, auf Patient*innenrechte und besonders auch auf Gesetze und Rechtsprechung zur Kostenübernahme. Schließlich werden auch rechtliche Problemstellungen aus der Praxis des Fortpflanzungstourismus angesprochen werden.

Zeit: 18. – 20.03.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr


Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim


Referentinnen:
Dr. med. Susanne Quitmann
medizinische Psychotherapeutin, Dipl.-Psychologin, 2. stellvertr. Vorsitzende BKiD e.V.
Dr. Helga Müller
Rechtsanwältin, u.a. Familienrecht mit dem Schwerpunkt Recht der künstlichen Fortpflanzung und Spendersamenbehandlung


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 1904: Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch

F 1905 „Zusatzqualifikation: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ 01. bis 03. April 2019
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ...

... ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. 

Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: Kooperieren statt Widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 

In den Kursabschnitten werden neben der methodischen Vertiefung der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und ihre Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit, im Mittelpunkt stehen.

Zeit: 01. bis 03.04.2019, Beginn 10.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort:Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 20


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 1905 LKZ I

Abgesagt: F 1906 „Kooperationsfokussierte Elternarbeit in der Schwangerschafts(konflikt)beratung Systemische Lösungen mit FIB – FAMILIE IN BALANCE“ 10. bis 11. April 2019
Wenn (werdende) Eltern an ihre Grenzen stoßen und keine Kraft mehr für ein Kind spüren, verbergen sich dahinter meist vielfältige Belastungen: berufliche Unsicherheiten, Partnerschaftskonflikte, Patchworksituation, ...

...Einflussnahme durch die Herkunftsfamilie oder fehlende Unterstützung.

In langjähriger Beratungspraxis mit werdenden und jungen Eltern entwickelte die Paartherapeutin Eva Tillmetz ein Handwerkszeug für die Schwangeren- und Erziehungsberatung: das systemische Familienentwicklungsspiel FIB – FAMILIE IN BALANCE, das (werdende) Eltern ermutigt, ihr Familienleben selbstwirksam zu planen und zu gestalten. 

Mit FIB – FAMILIE IN BALANCE gewinnen Berater*innen wie Klient*innen in der Schwangerschafts(konflikt)beratung schnell einen Überblick über Belastungsfaktoren sowie Ressourcen im Familiensystem. Sie visualisieren spielerisch die Wechselwirkungen zwischen Kindererziehung und allen darauf einwirkenden Familienthemen und entwickeln Schritt für Schritt Lösungen.
In dieser Fortbildung wird zunächst das „Regensburger Familienentwicklungsmodell“ vorgestellt, das die theoretische Grundlage des systemischen Planspiels FIB - FAMILIE IN BALANCE bildet. Darauf aufbauend lernen Sie, mit FIB - FAMILIE IN BALANCE sowohl als ressourcenförderndes Spiel als auch als Handwerkskoffer variantenreich in unterschiedlichen Settings zu arbeiten – mit Einzelklient*innen, Paaren und Elterngruppen.

Inhalte dieser Fortbildung werden sein: 

Arbeitseinheit 1:
Elternteamwork als zentrale Familienentwicklungsaufgabe 
Arbeitseinheit 2:
Das Regensburger Familienentwicklungsmodell
Kernfamilie und Patchworkfamilie 
Arbeitseinheit 3:
Das Regensburger Familienentwicklungsmodell
Getrennte Eltern im Residenzmodell, Wechselmodell, Nestmodell
Arbeitseinheit 4:
FIB – FAMILIE IN BALANCE – das systemische Familienentwicklungsspiel. Handwerkszeug für Therapie, Beratung und Coaching    Vorstellung aller Materialien 
Arbeitseinheit 5:
FIB – Basisspiel: „Lebensfelder in Aktion“ 
FIB – Zeitmanagement: „Wer hat an der Uhr gedreht…“
Arbeitseinheit 6:
FIB – Empathietraining: „Gefühlswelten“    
FIB situativ einsetzen: „Wir gestalten unsere Familie“

Die oben genannten Inhalte werden in Form von Theorieinput, Rollenspiel, Kleingruppenarbeit und Plenumsgesprächen bearbeitet.

Zeit: 10. - 11.04.2019, Beginn 13.30 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim


Referentin: Eva Tillmetz
Dipl.-Theol., Paar- u. Familientherapeutin (DGSF) Lehrtherapeutin für systemische Therapie (DGSF)


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 160 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 285 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 1906: Kooperationsfokussierte Elternarbeit
 

F 1907 „Finanzielle Hilfen für Eltern und Familien“ 13. bis 15. Mai 2019
Leistungen nach dem SGB II/SGB XII für Schwangere und Alleinerziehende und Fragen aus der Praxis der Schwangeren- und Konfliktberatung
Elternzeit, (Basis)Elterngeld, ElterngeldPlus, Wiedereinstieg in Teilzeit, Betreuungsgeld und KitaPlatz

Im ersten Teil der Fortbildung werden die Anspruchsvorrausetzungen für die entsprechenden Leistungen nach dem SGB II/SGB XII erläutert und Problemlagen in den Fokus genommen, mit denen Schwangere und alleinerziehende Mütter im Bezug von Sozialleistungen oft konfrontiert sind.
Neben den gesetzlich normierten Leistungen wie Mehrbedarfszuschläge, Erstausstattungen, Regelleistungen und Kosten für Unterkunft und Heizung, gibt es eine Reihe weiterer Leistungsarten, die von Schwangeren bzw. Einelternfamilien häufig beansprucht werden können. Hierzu zählen z.B. vorrangige Sozialleistungen, Leistungen für Bildung und Teilhabe, Leistungen nach der Härtefallregelung zur Bestreitung von Umgangs- und Besuchskosten oder Zuschüsse für Krankenversicherungsbeiträge. Zudem gibt es besondere Lebenslagen, die in der Praxis immer wieder Schwierigkeiten mit dem Sozialleistungsträger hervorrufen, wenn z.B. ein mutmaßlicher Partner einzieht oder infolge von Trennungen.

Im zweiten Teil der Fortbildung werden Sie in die Lage versetzt, all die Fragen der Schwangeren und deren Partner beantworten zu können, die diese rund um die verschiedenen Möglichkeiten wie Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld und ein Wiedereinstieg in Teilzeit haben. 
Diese Fragen stellen sich werdende Eltern – Sie können diese und viele mehr nach dieser Fortbildung kompetent fallspezifisch beantworten und so als Vertrauensperson beratend zur Seite stehen: 

-    Was ändert sich während und nach dem Mutterschutz finanziell und rechtlich? 
-    Ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, der Schwangeren und/oder ihrem Partner Elternzeit zu gewähren? 
-    Für welchen Zeitraum kann sich die Schwangere Elternzeit beruflich sowie finanziell überhaupt erlauben und wie kann sie diese bei ihrem Arbeitgeber Elternzeit beantragen? 
-    Was ist der Unterschied zwischen Elterngeld, Basiselterngeld und ElterngeldPlus? Und welche Variante ist für Angestellte, gemischt Tätige oder auch Selbständige die passende? Welche diesbzgl. Anhaltspunkte für die Beratung gibt es? 
-    Gib es Elterngeld für eheähnliche Lebensgemeinschaften? 
-    Wo beantragt man das Elterngeld und welche zusätzliche Beihilfe gibt es? 
-    Wird demjenigen der Elternzeit nimmt, sein Arbeitsplatz freigehalten - welchen Kündigungsschutz hat man in der Elternzeit? 
-    Was ist bei einem geplanten Wiedereinstieg in Teilzeitarbeit nach der Elternzeit zu beachten? 
-    Ist Beschäftigung in der Elternzeit möglich, ist Teilzeitarbeit während der Elternzeit bei dem alten Arbeitgeber möglich? 
-    Wie ist eine Beendigung der Elternzeit möglich? Wie verhält es sich mit der Elternzeit bei Geburt eines weiteren Kindes?

Die Fortbildung bietet Gelegenheit, Fragen aus der Praxis der Schwangerschafts(konflikt)beratung anzusprechen und durch die Erörterung praktischer Beispiele die Kenntnisse der Teilnehmer*innen zu erweitern.

Zeit: 13. – 15.05.2019, Beginn 13.30 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Tagungshaus Mariengrund, Nünningweg 133, 48161 Münster


Referent*innen:
Frank Jäger
Freiberuflicher Referent für Sozialrecht und -politik und Mitarbeiter des Erwerbslosen- und Sozialhilfevereins Tacheles e.V., Wuppertal
Bettina Trojan
Rechtsanwältin, Mitbegründerin der KANZLEI TM, Expertin für Elternzeit- und Elterngeldfragen, Dozentin bei Instituten und Krankenhäusern, Köln


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 1907: Finanzielle Hilfen für Eltern und Familien

Abgesagt: F 1908 „Kraft schöpfen statt ausbrennen - Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) als Burnoutprophylaxe in belastenden Berufsfeldern“ 04. bis 05. Juni 2019
Oft fahren sich im beruflichen Alltag Muster ein, die zu immer wieder ähnlichen Belastungen führen. Besonders in einem Beratungskontext, bei dem es oft um schwierige Entscheidungen unter heftigen Emotionen geht, werden auch in uns Spannungen erzeugt,...

... die manchmal bis zur Zerreißprobe gehen können. Dies betrifft oft das ganze Team.

Der körper- und symbolorientierte Ansatz der Konzentrativen Bewegungstherapie soll genutzt werden, den eigenen Belastungsmustern besser auf die Spur zu kommen.
Der aufmerksamere Umgang mit den eigenen Ressourcen und die Selbstfürsorge den eigenen Schwachstellen gegenüber werden dadurch noch bewusster einsetzbar.
Sowohl die wappnende Vorbereitung und der konkrete Schutz in der belastenden Situation als auch nachträgliche Rituale, um Belastendes nicht mit in die Privatsphäre zu nehmen, werden konkret erarbeitet.

Zeit: 04. - 05.06.2019, Beginn 13.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: FrauenWerk Stein e.V., Tagungs- u. Gästehaus, Deutenbacher Straße 1,90547 Stein


Referentin: Ulrike Schmitz
Krankengymnastin, Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie, Psychotherapeutin (HPG), Lehrbeauftragte des Deutschen Arbeitskreises für Konzentrative Bewegungstherapie

Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 
Kosten intern: 160 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 

F 1909 „Jedes Wort wirkt. Die Kraft der Sprache in der Beratung und Verwaltung“ 02. bis 03. September 2019
Kennen Sie folgende Sätze?
- Morgen muss ich Frau Müller anrufen.
- Ich hole Ihnen noch schnell die Informationsbroschüre!
- Frau Huber ist ein schwieriger Fall.

Solche Sätze gebrauchen Menschen im beruflichen Alltag meist achtlos. Dies hat oft schwerwiegende Folgen: Mitarbeitende werden demotiviert, Menschen fühlen sich mangelhaft beraten, Konflikte im Team eskalieren.

Ganz anders klingt:
- Morgen werde ich Frau Müller anrufen.
- Ich hole Ihnen die Informationsbroschüre.
- Frau Huber braucht meine erhöhte Aufmerksamkeit.

Jedes Wort wirkt und schafft Wirklichkeit.
Diese Fortbildung lenkt den Blick auf die differenzierte Wirkung von Wortschatz, Grammatik und Sprechmelodie. Die Teilnehmenden lernen in dieser Fortbildung, wie sie mit gezielten Änderungen der Wortwahl, des Satzbaus und der Sprechmelodie an Klarheit und Präsenz in Beratungs-, Mitarbeitenden- und Teamgesprächen gewinnen. Sie lernen dabei gleichzeitig wertschätzend zu kommunizieren.

Das Training zeigt jedem Teilnehmenden neue sprachliche Alternativen zur herkömmlichen Ausdrucksweise auf und gibt praxisnahe Anregungen für den achtsamen Umgang mit Sprache. Bereits scheinbar kleine Änderungen der gewohnten Ausdrucksweise sind sofort spürbar und haben eine nachhaltige Wirkung. Die Fortbildung basiert auf dem Lingva Eterna-Sprach- und Kommunikationskonzept. Das Sprachtraining ruht auf drei Säulen: Präsenz, Klarheit und Wertschätzung.

Ziele der Fortbildung:

- Gespräche mit Klient*innen, Mitarbeitenden, Vorgesetzten und im Team klar und wertschätzend führen
- Druck und Stress hinter sich lassen, Burnout-Prävention
- ein konstruktives und friedliches Arbeitsklima schaffen
- ein verantwortungsbewusstes und leistungsfähiges Team bilden
- Werte des Leitbilds mit Sprache bewahren und weitergeben

Zeit: 02. - 03.09.2019, Beginn 13.30 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover


Referentin: Eva Anastasia Nerger
Beraterin und Dozentin für Kommunikation, Personalführung und Gesundheit, Lingva Eterna-Dozentin und Coach und freie Mitarbeiterin der Lingva Eterna-Instituts in Erlangen, Autorisierte Prozessberaterin im Förderprogramm des Bundesamtes für Arbeit und Soziales „unternehmensWert: Mensch“. 


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 


Kosten intern: 160 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 285 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1909: Jedes Wort wirkt

F 1910 „Trauerberatung und –begleitung in der Schwangerschaftskonfliktberatung und im Kontext der PND-Beratung“ 24. bis 26. September 2019
Trauer ändert sich, wenn man sie lebt, nicht, wenn man sie verdrängt.
Jede hat schon einmal traurige Dinge erlebt, davon gehen wir aus. Manchmal möchte man der Auseinandersetzung damit lieber aus dem Weg gehen. Im beruflichen Kontext ist das ...

nicht möglich, wenn wir z.B. Beratungen für Frauen im Schwangerschaftskonflikt und vor, während und nach Pränataldiagnostik anbieten. Wir müssen uns dem stellen. 
Was ist mit meinen eigenen Anteilen? Wie kann ich in diesen Situationen etwas selbst gestalten? Was bedeutet/ist Trauer für mich? Wo begegnet sie mir im Alltag/in meinem Leben? Wie ging/gehe ich damit um? Was half/hilft mir, einen guten Umgang zu finden?
Im Rahmen dieser Fortbildung werden wir diesen Fragen nachgehen. Wir möchten, dass die Berater*innen und später die Klient*innen etwas mitnehmen können, dass sie Rituale entdecken, sich ein individuelles Handwerksköfferchen erstellen, in diesem geschützten Raum/Rahmen Erfahrungen machen können. 

Inhalte dieser Fortbildung werden folgende sein:

- Umgang mit dem Thema Trauer - wenn das Leben kaum begonnen hat
- Abschied nehmen oder Abschied leben? 
- Gesprächsführung bei der Thematik Abschied, Trauer und Tod
- Erarbeitung von Zukunftsperspektiven 
- Trauerbewältigung durch Rituale 
- Bestattungsfeier, Trauergruppe und andere Hilfsangebote

Zeit: 24. - 26.09.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Hotel Christophorus, Evangelisches Johannesstift Berlin, Schönwalder Allee 26/3, 13587 Berlin

Referentinnen:
Dr. Clarissa Schwarz
Hebamme, Gesundheitswissenschaftlerin, MBSR-Lehrerin, Bestatterin, Trauerbegleiterin
Anne Achtenhagen
Diplom-Psychologin, SAFE-Mentorin, Systemische Familientherapeutin (BIF), Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik (EZI), Traumatherapeutin (ZPTN)

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 

Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 1910: Trauerberatung und –begleitung 

F 1911 „Zusatzqualifikation: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II“ 04. bis 06. November 2019
Klient*innen kommen zur Schwangerschaftsberatungsstelle oder werden geschickt, wenn sie etwas an ihrer Lebenssituation verändern möchten oder müssen. Lösungsorientierte Kurzzeittherapie will Klient*innen helfen, ...

... ihre eigenen Ziele klarer zu bestimmen, erfolgreiche Strategien zu stärken und erfolgloses Verhalten zu ändern. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Ressourcen und Kompetenzen, auf Ausnahmen und kleine Erfolge, die ein Klima des Kooperierens schaffen. 
Das Handwerkszeug der lösungsorientierten Fragen hilft, Ziele kleinschrittig zu gestalten und den Blick auf eine wünschenswerte Zukunft gerichtet zu halten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Würdigung und Wertschätzung helfen, ein tragfähiges Arbeitsbündnis herzustellen. In diesem Sinne klingt der Ansatz zwar einfach, ist aber nicht leicht. 

Schlaglichtartig geht es um folgende Aspekte: Kooperieren statt Widerstehen, vom Problem zum Auftrag – oder: Was sind die Ziele? Nützliche Fragen, Perspektiven und Positionen, Ausnahmen und Ressourcen, Interventionen, Umdeuten. 

In den Kursabschnitten werden neben der methodischen Vertiefung der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie Konflikte, Krisen und ihre Bewältigung, aber auch Selbstfürsorge als Basis für eine gelingende Beratungsarbeit, im Mittelpunkt stehen.

Zeit: 04. bis 06.11.2019, Beginn 10.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin

Teilnehmer*innen: maximal 20

Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1911 LKZ II

F 1912, F 2001, F 2003 „Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch“ 06. bis 08. November 2019 / 13. bis 15. Januar 2020 / 09. bis 11. März 2020
Es ist davon auszugehen, dass ungewollte Kinderlosigkeit in Deutschland weiter zunehmen wird, wofür hauptsächlich das immer weiter steigende Durchschnittsalter der erstgebärenden Frauen ursächlich ist. ...

Während die psychischen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch häufig überschätzt werden, werden die Auswirkungen sowohl des unerfüllten Kinderwunsches als auch der reproduktionsmedizinischen Behandlung immer noch unterschätzt.

Wenn ein Paar sich für eine assistierte Reproduktion entscheidet, so ist das ein schwieriger Weg, auf dem psychosoziale Beratung und Begleitung eine wichtige unterstützende Hilfe sein kann. In der psychosozialen Kinderwunschberatung geht es um verschiedene Aspekte, wie Umgang mit der Kinderlosigkeit, Unterstützung bei Entscheidungen zu medizinischen Aspekten, Kommunikation des Paares miteinander, mit Ärzten und Anderen, Begleitung und Unterstützung bei erfolgloser medizinischer Therapie und bei der Findung alternativer Perspektiven.
Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch wird auf Schwangerenberatungsstellen zukommen. So werden im Kontext der Präimplantationsdiagnostik-Verordnung u. a. Schwangerenberatungsstellen als Kooperationspartner für Präimplantationsdiagnostik-Zentren empfohlen.

Diese dreiteilige Fortbildung kann nur gesamt gebucht werden! Mit Ihrer Anmeldung zu Teil I erfolgt automatisch auch die Anmeldung zu Teil II und III! – Teil II und Teil III finden in 2020 statt.

Teilnahmevoraussetzung: 
Psychosoziale Fachkräfte mit beraterischer/therapeutischer Zusatzerfahrung und mindestens einem Jahr Beratungserfahrung, z.B. Schwangerenberater*innen, die die Zusatzqualifikation in Schwangerschaftskonfliktberatung abgeschlossen haben oder eine andere Zusatzqualifikation haben. Das beinhaltet schon ein Jahr Beratungserfahrung, auch in Paar- oder Mehrpersonenberatung.
Die Teilnehmer*innen sollen Bereitschaft zeigen, die Seminare eigenständig vor- und nachzubereiten. Entsprechendes Material wird zur Verfügung gestellt bzw. in den Seminaren besprochen. 

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, das BKiD-Fortbildungsmanual für die Fortbildung mitzubringen: 
Petra Thorn, Tewes Wischmann, Susanne Quitmann, Almut Dorn (Hrsg. BKiD)
Fortbildungsmanual: Psychosoziale Kinderwunschberatung - Medizinische, ethische und psychosoziale Aspekte, beraterische Interventionen
FamART 2015, 70 €

Bestellung und weitere Informationen: www.famart.de/shop/literatur/fortbildungsmanual-psychosoziale-kinderwunschberatung-spiral/


Für alle drei Veranstaltungen gilt:

Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Teilnehmer*innen: max. 20 Personen


Referentinnen:
Dr. phil. Petra Thorn 
Dipl.-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin, 1. Vorsitzende BKiD
Dr. med. Susanne Quitmann
medizinische Psychotherapeutin, Dipl.-Psychologin, 2. stellvertr. Vorsitzende BKiD e.V.
Doris Wallraff 
Diplom-Psychologin, Familientherapeutin (DGSF

Die drei Referentinnen sind zertifizierte BKiD-Beraterinnen.
Jeweils zwei von ihnen leiten ein Seminar.

Fortbildungsinhalte:

Seminar I

Zeit: 06. - 08.11.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1912 Kinderwunsch I

- Biologische Grundlagen der menschlichen Fortpflanzung,Störungen der Fortpflanzung,Bedeutung des Alters
- Individuelle und partnerschaftliche Reaktionen auf die Diagnose „Fruchtbarkeitsstörungen”
- Grundlagen der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken
- Die Behandlung aus Patientenperspektive
- Professionelle Haltungen zur Reproduktionsmedizin

Seminar II

Zeit: 13.-15.01.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2001 Kinderwunsch II

- Psychische Reaktionen auf medizinische Behandlung
- Bewältigungsstrategien von Unfruchtbarkeit und psychosoziale Begleitung
- Leitlinien für die psychosoziale Kinderwunschberatung
- Beratung in speziellen Situationen (Paarkonflikte, depressive Reaktionen, sexuelle Schwierigkeiten), unterschiedliche Beratungssettings
- Bedeutung des sozialen Umfelds
- Weitere Ressourcen (Selbsthilfegruppen, Internet, Telefonberatung etc.)
- Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

Seminar III

Zeit: 09.-11.03.2020, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2003 Kinderwunsch III

- Aspekte der Trauerbegleitung, Rituale, Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensalternativen
- Vom Erst- zum Abschlussgespräch: Praktische Übungen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen
- Ethische Grenzen in der Reproduktionsmedizin (Mehrlinge, Fetozid u. ä.), Entwicklung einer eigenen Haltung
- Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis 

F 1913 „Systemische Beratung – Vertiefung“ (Methodenseminar) 13. bis 15. November 2019
Im Alltag unseres Berufslebens greifen wir häufig auf bewährte und oft ausprobierte Methoden zurück. Falls Sie auch gerne einmal wieder den gewohnten Pfad der Routine verlassen möchten und wieder einige Methoden auffrischen bzw. neu kennen lernen...

...wollen, sind Sie bei diesem Seminar genau richtig.

Das Seminar versteht sich als Methodenseminar für Berater*innen, die über eine abgeschlossene Zusatzqualifikation in Schwangerschaftskonfliktberatung verfügen. 
An praktischen Fallbeispielen aus dem Berufsalltag werden die Methoden im Plenum vorgestellt und in Kleingruppen anschließend geübt.
Das Methodenseminar bietet die Möglichkeit, Ihr Methoden-Know-how als Berater*in zu erweitern und zu vertiefen. 
Unter anderem wird ein Schwerpunkt auf verschiedene Fragetechniken gelegt, zum Beispiel: „Das zirkuläre Fragen und Skalierungsfragen“. Zusätzlich werden wir den Einsatz des Systembretts in der Schwangerenberatung üben. Weitere Methoden sollen Ideen bieten im Umgang mit Entscheidungssituationen in der Konfliktberatung an Hand der „Timeline“ und der „Arbeit mit Stühlen“.

Zeit: 13. -15.11.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Referentin: Elke Baier-Friede
Dipl. Sozialpädagogin, Syst. Therapeutin, Syst. Supervisorin 


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1913: Systemische Beratung

Abgesagt - F 1914 „Social Media in der Beratung“ 26. bis 27. November 2019
Ob WhatsApp, Facebook, Instagram oder der Facebook-Messenger: Die Kommunikation mit Social Media ist für viele Klient*innen alltäglich. Doch Berater*innen stellt die Nutzung dieser Kommunikationskanäle vor verschiedene Probleme: ...

... Rechtliche Grenzen (Datenschutz) aber auch das Nicht-Kennen und Nicht-Nutzen der digitalen Anwendungen führen zu Verunsicherung.

Hier möchte dieses Seminar klären und helfen, sicherer zu werden. Auch Berater*innen mit geringen Kenntnissen der digitalen Kommunikation sind herzlich willkommen, denn wir wollen nicht nur reden, sondern auch Anwendungen durch ausprobieren kennenlernen und im Austausch miteinander deren Risiken und Chancen einschätzen.

Inhalte sind unter anderem:

- Datenschutz bei der Kommunikation mit Social Media Anwendungen
- Klient*innen für Datenschutzfragen sensibilisieren
- Wie werden Social Media genutzt? Was passiert dort?
- Was macht den Reiz der Social Media-Kommunikation aus?

Bitte bringen Sie Ihr Laptop, Smartphone oder Tablet mit.

Zeit: 26.–27.11.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: CJD Bonn, Graurheindorfer Straße 149, 53117 Bonn
Referentin: Dörte Stahl
Freiberufliche Trainerin für Social Media, Medienpädagogin
Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 150 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 275 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1914 Social Media in der Beratung

F 1915 „Grundkurs Sexualpädagogik und Prävention“ 02. bis 04. Dezember 2019
Um in der Gruppenarbeit oder Beratung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über so schwierige Themen wie Schwangerschaftskonflikt, Verhütung, Lust und Liebe sprechen und agieren zu können, braucht es gute Methoden, viel Selbstreflexion und etwas Mut.

Bei der Arbeit mit Mädchen und Jungen an sexuellen Themen sind besondere Dynamiken zu beachten. Das reicht von der Freiwilligkeit des Angebots über die gewählte Sprache bis hin zur Mischung der Geschlechterverhältnisse, Ethnien und Religionszugehörigkeiten. Das Gelingen einer Veranstaltung hängt natürlich auch davon ab, ob es gelingt, den Wissens- und Erfahrungsstand der Jugendlichen zu nutzen, sie zu Beteiligten zu machen und ihnen einen Zugewinn zu ermöglichen. 

Zentrale Themen des Seminars werden sein:

- Sprache und Sexualität 
- Normen und Werte im Sexuellen
- Körperwissen und Verhütung 
- Beziehungen, Wünsche an Partnerschaft und Sexualität 

Die Themen werden mit Methoden lebendigen Lernens und unterschiedlichen Impulsen wie Referaten, Einzel- und Kleingruppenarbeit aufbereitet.

Zeit: 02.–04.12.2019, Beginn 14.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Referent*innen:
Renate Semper
Dipl. Psychologin, Dozentin am Institut für Sexualpädagogik (ISP), Dortmund
Reiner Wanielik
Dipl. Sozialpädagoge, Dozent am Institut für Sexualpädagogik (ISP), Dortmund 

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 1915: Grundkurs Sexualpädagogik und Prävention

Fortbildungsprogramm 2020

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