Fortbildungsangebot

Aktueller Hinweis!

Das Auftreten der COVID-19-Pandemie hat auch im Fort- und Weiterbildungsbereich sehr dynamische Entwicklungen zur Folge. Wir haben einen Teil der ursprünglich im Präsenzformat geplanten Fortbildungen in digitale Formate überführt, um das Angebot – wenn auch in modifizierter Form – bestmöglich aufrechterhalten zu können. Dafür bedanken wir uns herzlich bei unseren Referentinnen und Referenten für ihren engagierten und oft kurzfristigen Einsatz. Die Fortbildungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht online angeboten werden können, werden abgesagt oder verschoben.

  • Alle angemeldeten Personen werden per E-Mail über die Absage, Verschiebung oder Alternative informiert.
  • Über aktuelle Änderungen oder Neuerungen informieren wir Sie zeitnah.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns und unserem Angebot treu bleiben und sich weiterhin für unsere Veranstaltungen anmelden.

Fortbildungsprogramm 2021

Stand: 28.01.2021

Hier geht es zum neuen Fortbildungsprogramm 2021.

Ab sofort können Sie sich verbindlich für alle Fortbildungen des donum vitae Bundesverbandes anmelden.

Für Fragen erreichen Sie uns unter info@donum vitaedonumvitaedonum vitae..org oder 0228 369 488 -0.

Fortbildungen im Rahmen der Zusatzqualifikation für Schwangerschaftskonfliktberatung

F 2113 „Einführung in die systemische Beratung" 20.-22.10.2021
Die drei Module beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Die drei Module

  • „Einführung in die systemische Beratung“
  • „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ und
  • „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und vertrauliche Geburt“

beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Anliegen der Module ist es, sowohl das von Wertschätzung und Respekt geprägte Menschenbild der systemischen Familientherapie zu verdeutlichen als auch grundlegende Methoden und Techniken vorzustellen und diese für den Kontext Schwangerschaftskonfliktberatung zu nutzen.
 

Zeit: 20. bis 22.10.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Elke Baier-Friede
Diplom-Sozialpädagogin (BA), Lehrende für Systemische Beratung, Therapie, Coaching und Supervision (DGSF)


Teilnehmer*innen: maximal 20


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2113 Einführung in die systemische Beratung

F 2114 „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ 10.-12.11.2021
Die drei Module beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Die drei Module

  • „Einführung in die systemische Beratung“
  • „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ und
  • „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und vertrauliche Geburt“

beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Anliegen der Module ist es, sowohl das von Wertschätzung und Respekt geprägte Menschenbild der systemischen Familientherapie zu verdeutlichen als auch grundlegende Methoden und Techniken vorzustellen und diese für den Kontext Schwangerschaftskonfliktberatung zu nutzen.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Module ist die Lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer mit lösungsorientierten Methoden und Fragetechniken und der Entwicklung einer lösungsorientierten Beratungsperspektive.

Folgende Schwerpunkthemen und Inhalte der Module sind in Theorie und Praxis:

  • Auseinandersetzung mit eigener Haltung und eigenen Werten im Kontext Konfliktberatung
  • Ressourcen und Kompetenzen der Berater*in
  • Umgang mit unterschiedlichen Aufträgen in der Beratung
  • Herausforderung: Paar-, Väter-, Mehrpersonen-, Minderjährigen-Beratung
  • Klärung von Zielen
  • Konflikte und Konfliktlösungen
  • Umgang mit Krisen: Trauer, Abschied, Fehlgeburt
  • Sich Beklagender-Besucher-Kunde, ein Modell von Steve de Shazer
  • Lösungsorientierte Fragetechniken: Fragen nach Ausnahmen, nach Ressourcen, Skalierungsfragen, Zielfragen, Refraiming, Wunderfrage und vieles mehr
  • Praktische Übungen als Entscheidungshilfen im Konflikt
  • Selbstfürsorge-Kompetenz der Berater*in

Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen sowie ihre besonderen Herausforderungen im Berufsalltag. Es wird Gelegenheit sein, im geschützten Rahmen das eigene professionelle Handlungsrepertoire anzuwenden und zu erweitern.
Die Module beinhalten die Vermittlung von Theorie und im Praxisteil das konkrete Üben und Ausprobieren in Kleingruppen und im Plenum mit den Themen und Anliegen der Berater*innen.


Vertrauliche Geburt:
Mit dem Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt, das am 1. Mai 2014 in Kraft trat, soll sowohl dem Sicherheitsbedürfnis der Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen müssen oder wollen, als auch dem Anspruch ihrer Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft Rechnung getragen werden. Das sensible Konstrukt einer vertraulichen Geburt verlangt in der Beratung ein hohes Maß an Sensibilität, Umsicht und häufig auch Erfindungsgeist seitens der Berater*innen. Da vertrauliche Geburten in der Praxis zudem nicht häufig vorkommen, entstehen bewährte Abläufe zudem auch nur langsam. Das Modul bietet eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen einschließlich der Adoption sowie in Verfahrensabläufe. Zudem sollen Einblicke in die notwendige Netzwerkarbeit gegeben werden.

 

Zeit: 10. bis 12.11.2021, Beginn 12.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 16


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2114 LKZ I

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

F 2205 „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und vertrauliche Geburt“ 04.-06.04.2022
Die drei Module beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Die drei Module

  • „Einführung in die systemische Beratung“
  • „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I“ und
  • „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie II und vertrauliche Geburt“

beinhalten Grundannahmen systemischen Denkens und zeigen anhand unterschiedlicher systemischer Modelle die Entstehung und Entwicklung der systemischen Familientherapie und -beratung.

Anliegen der Module ist es, sowohl das von Wertschätzung und Respekt geprägte Menschenbild der systemischen Familientherapie zu verdeutlichen als auch grundlegende Methoden und Techniken vorzustellen und diese für den Kontext Schwangerschaftskonfliktberatung zu nutzen.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Module ist die Lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer mit lösungsorientierten Methoden und Fragetechniken und der Entwicklung einer lösungsorientierten Beratungsperspektive.

Folgende Schwerpunkthemen und Inhalte der Module sind in Theorie und Praxis:

  • Auseinandersetzung mit eigener Haltung und eigenen Werten im Kontext Konfliktberatung
  • Ressourcen und Kompetenzen der Berater*in
  • Umgang mit unterschiedlichen Aufträgen in der Beratung
  • Herausforderung: Paar-, Väter-, Mehrpersonen-, Minderjährigen-Beratung
  • Klärung von Zielen
  • Konflikte und Konfliktlösungen
  • Umgang mit Krisen: Trauer, Abschied, Fehlgeburt
  • Sich Beklagender-Besucher-Kunde, ein Modell von Steve de Shazer
  • Lösungsorientierte Fragetechniken: Fragen nach Ausnahmen, nach Ressourcen, Skalierungsfragen, Zielfragen, Refraiming, Wunderfrage und vieles mehr
  • Praktische Übungen als Entscheidungshilfen im Konflikt
  • Selbstfürsorge-Kompetenz der Berater*in

Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen sowie ihre besonderen Herausforderungen im Berufsalltag. Es wird Gelegenheit sein, im geschützten Rahmen das eigene professionelle Handlungsrepertoire anzuwenden und zu erweitern.
Die Module beinhalten die Vermittlung von Theorie und im Praxisteil das konkrete Üben und Ausprobieren in Kleingruppen und im Plenum mit den Themen und Anliegen der Berater*innen.


Vertrauliche Geburt:
Mit dem Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt, das am 1. Mai 2014 in Kraft trat, soll sowohl dem Sicherheitsbedürfnis der Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen müssen oder wollen, als auch dem Anspruch ihrer Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft Rechnung getragen werden. Das sensible Konstrukt einer vertraulichen Geburt verlangt in der Beratung ein hohes Maß an Sensibilität, Umsicht und häufig auch Erfindungsgeist seitens der Berater*innen. Da vertrauliche Geburten in der Praxis zudem nicht häufig vorkommen, entstehen bewährte Abläufe zudem auch nur langsam. Das Modul bietet eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen einschließlich der Adoption sowie in Verfahrensabläufe. Zudem sollen Einblicke in die notwendige Netzwerkarbeit gegeben werden.

 

Zeit: 04. bis 06.04.2022, Beginn 12.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referentin: Dr. Daniela Beer
Dipl.-Päd., Dipl.-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin


Teilnehmer*innen: maximal 16


Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2205 LKZ II und vertrauliche Geburt

Die Fortbildungen „Lösungsorientierte Kurzzeittherapie I und II“ können nur gemeinsam gebucht werden.

Vertiefungsfortbildungen für Beraterinnen und Berater

Online F 2106 „Update: Schwangerschaftsverhütung" 10.05.2021
Kompaktwissen Pille, Spirale, Diaphragma und Co.

Eine zentrale Aufgabe der beraterischen und sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen ist die qualifizierte und der Zielgruppe angemessene Information über die verschiedenen Facetten und Aspekte des Themas Verhütung. Da auf dem Markt der Verhütungsmittel immer wieder Neuerungen eingeführt werden, Altbekanntes plötzlich verschwindet oder in neuer Variation auftaucht, ist es für Berater*innen und Sexualpädagog*innen erforderlich, sich von Zeit zu Zeit auf den neuesten Kenntnisstand zu bringen. Bei der Beratung zur Verhütung kommt es neben den Sachinformationen auch darauf an, ob die angebotenen – und vielleicht auch von der Berater*in favorisierten – Methoden tatsächlich im Lebenszusammenhang der angesprochenen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer geeignet sind. Aktuell dominieren bei vielen (jungen) Frauen in Gesprächen und im Internet Unsicherheiten bezüglich der richtigen Balance von Nebenwirkungen und Sicherheit von hormonellen Verhütungsmitteln. Was zeigen seriöse wissenschaftliche Studien einerseits, und was resultiert daraus für professionelle sexualpädagogische und beraterische Begleitung von Frauen?

Die Online-Fortbildung bietet in kompakter Form

  • eine Präsentation aktueller Studien zum Verhütungsverhalten Jugendlicher und Erwachsener
  • eine aktuelle Übersicht über Eignung und Einsatz von Verhütungsmitteln für verschiedene Zielgruppen – Hintergrundwissen zur Bewertung der marktüblichen und weniger bekannten Verhütungsmethoden
  • eine Überprüfung der Rolle der eigenen Haltung gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln und deren Einfluss auf die eigene Arbeit sowie
  • Informationen zu Mythen und Vorurteilen im Bereich Verhütung.

Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, während der Online-Fortbildung Fragen zu stellen, die auf Grundlage wissenschaftlicher Daten beantwortet werden. Nach der Online-Fortbildung bekommen die Teilnehmenden ein umfangreiches Handout mit den Seminarinhalten und darüberhinausgehenden thematischen Informationen im PDF-Format.

Technische Voraussetzungen:
PC/Laptop mit Kamera und Mikrophon/Lautsprecher (eingebaut oder extern) sowie eine stabile Internetverbindung.
Den Teilnehmenden wird der Link zur Einwahl in die Online-Fortbildung rechtzeitig vor Beginn per Mail zugeschickt.

Zeit: 10.05.2021, Beginn 10.00 Uhr, Ende 14.00 Uhr
Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim

Referent*innen:

Anke Erath
Diplom-Pädagogin, Sexualpädagogin, systemisch-analytische Beraterin, Dozentin des Instituts für Sexualpädagogik
Kai Müller
Diplom-Pädagoge, Sexualpädagoge, Dozent des Instituts für Sexualpädagogik

 

Teilnehmer*innen: maximal 16

Kosten intern: 75 €
Kosten extern: 90 € 
Fortbildungsnummer: F 2106

F 2107 „Beratung im Kontext pränataler Diagnostik - medizinische und beraterische Fragestellungen Teil I“ 17.-19.05.2021
Beratungen im Kontext der PND gehören zum gesetzlichen Auftrag der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und bedeuten für Mitarbeiter*innen oftmals eine besondere Herausforderung.

...Je nach Situation bzw. in welcher Phase sich eine Frau oder ein Paar befindet (vor pränatal diagnostischen Untersuchungen, während der Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse oder nachdem „Auffälligkeiten“ oder eine mögliche Beeinträchtigung festgestellt wurde), sind unterschiedliche Prioritäten wichtig und verschiedene Fragen klärungsbedürftig.
Gesprächsinhalte und Bedürfnisse der Klient*innen sind sehr vielfältig. Einerseits spielen Lebensthemen wie der Umgang mit Angst, mit Trauer, mit Schmerz oder der Umgang mit verschiedenen Sichtweisen auf das Thema Behinderung eine große Rolle, andererseits können auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Hinblick auf kritische Lebensereignisse in der Auseinandersetzung und im Ringen um Entscheidungen sehr zum Tragen kommen.
Wie diese vielfältigen Herausforderungen bewältigt werden können, ohne dabei die eigene Befindlichkeit aus den Augen zu verlieren, soll unter anderem Thema dieser zweiteiligen Fortbildung sein.
Inhaltliche Schwerpunkte können selbstverständlich nach den Wünschen der Teilnehmer*innen gesetzt werden. In einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre wird es auch Gelegenheit geben, eigene Fälle und Anliegen einzubringen und den eigenen Handlungsspielraum behutsam zu erweitern.

Inhalte Teil I:

− Medizinische Grundlagen
− Ethische und rechtliche Grundlagen
− Reflexion eigener Erfahrungen, Werte und Grundhaltungen
− Beratung vor und während der Inanspruchnahme von PND
− Kooperation und Netzwerke
− Fallbesprechungen

Zeit: 17.–19.05.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover


Referent*innen: 

Adam Gasiorek-Wiens
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Master of Medicine, Ethics and Law, goMedus Gesundheitszentrum Berlin
Anne Achtenhagen
Diplom-Psychologin, SAFE-Mentorin, Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik


Teilnehmer*innen: max. 10 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2107 Beratung im Kontext pränataler Diagnostik Teil I

Voraussetzung für die Zulassung zu Teil II ist die Teilnahme an Teil I.

F 2110 „Beratung im Kontext pränataler Diagnostik - medizinische und beraterische Fragestellungen Teil II“ 01.-03.09.2021
Beratungen im Kontext der PND gehören zum gesetzlichen Auftrag der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und bedeuten für Mitarbeiter*innen oftmals eine besondere Herausforderung.

...Je nach Situation bzw. in welcher Phase sich eine Frau oder ein Paar befindet (vor pränatal diagnostischen Untersuchungen, während der Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse oder nachdem „Auffälligkeiten“ oder eine mögliche Beeinträchtigung festgestellt wurde), sind unterschiedliche Prioritäten wichtig und verschiedene Fragen klärungsbedürftig.
Gesprächsinhalte und Bedürfnisse der Klient*innen sind sehr vielfältig. Einerseits spielen Lebensthemen wie der Umgang mit Angst, mit Trauer, mit Schmerz oder der Umgang mit verschiedenen Sichtweisen auf das Thema Behinderung eine große Rolle, andererseits können auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Hinblick auf kritische Lebensereignisse in der Auseinandersetzung und im Ringen um Entscheidungen sehr zum Tragen kommen.
Wie diese vielfältigen Herausforderungen bewältigt werden können, ohne dabei die eigene Befindlichkeit aus den Augen zu verlieren, soll unter anderem Thema dieser zweiteiligen Fortbildung sein.
Inhaltliche Schwerpunkte können selbstverständlich nach den Wünschen der Teilnehmer*innen gesetzt werden. In einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre wird es auch Gelegenheit geben, eigene Fälle und Anliegen einzubringen und den eigenen Handlungsspielraum behutsam zu erweitern.

Voraussetzung für die Zulassung zu Teil II ist die Teilnahme an Teil I.

Im zweiten Teil soll es nun darum gehen, neues Wissen, Erkenntnisse und Erfahrungen zu vertiefen, wiederum in Rollenspielen zu erproben, weitere Fragen zu klären und Themen zu bearbeiten.

Inhalte Teil II:

− Aktuelle Entwicklung und gesellschaftlicher Diskurs zu PND
− Psychosoziale Begleitung nach PND
− Ethische Konflikte und Entscheidungszwänge
− Aktivierung der Ressourcen
− Umgang mit Abschied vom Wunschkind
− Trauer und Schuld
− Einbeziehung des sozialen Umfeldes
− Fallbesprechung

Zeit: 01.–03.09.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover


Referent*innen: 

Adam Gasiorek-Wiens
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Master of Medicine, Ethics and Law, goMedus Gesundheitszentrum Berlin
Anne Achtenhagen
Diplom-Psychologin, SAFE-Mentorin, Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik


Teilnehmer*innen: max. 10 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2110 Beratung im Kontext pränataler Diagnostik Teil II

Online F 2108 „Leistungen nach dem SGB II/SGB XII für Schwangere und Alleinerziehende und Fragen aus der Praxis der Schwangerschafts(konflikt)beratung" 31.05.2021
In der Fortbildung werden die Anspruchsvoraussetzungen für die entsprechenden Leistungen nach dem SGB II/SGB XII erläutert und Problemlagen in den Fokus genommen, mit denen Schwangere und alleinerziehende Mütter ...

oft konfrotiert sind.

Neben den gesetzlich normierten Leistungen wie Mehrbedarfszuschläge, Erstausstattungen, Regelleistungen und Kosten für Unterkunft und Heizung gibt es eine Reihe weiterer Leistungsarten, die von Schwangeren bzw. Einelternfamilien häufig beansprucht werden können. Hierzu zählen z.B. vorrangige Sozialleistungen, Leistungen für Bildung und Teilhabe, Leistungen nach der Härtefallregelung zur Bestreitung von Umgangs- und Besuchskosten oder Zuschüsse für Krankenversicherungsbeiträge. Zudem gibt es besondere Lebenslagen, die in der Praxis immer wieder Schwierigkeiten mit dem Sozialleistungsträger hervorrufen, wenn z.B. ein mutmaßlicher Partner einzieht oder infolge von Trennungen.


Die Online-Fortbildung bietet Gelegenheit, Fragen aus der Praxis der Schwangerschafts(konflikt)beratung anzusprechen und durch die Erörterung praktischer Beispiele die Kenntnisse der Teilnehmer*innen zu erweitern.

Technische Voraussetzungen:
PC/Laptop mit Kamera und Mikrophon/Lautsprecher (eingebaut oder extern) sowie eine stabile Internetverbindung.
Den Teilnehmenden wird der Link zur Einwahl in die Online-Fortbildung rechtzeitig vor Beginn per Mail zugeschickt.

 

Zeit: 31.05.2021, Beginn 09.00 Uhr, Ende 16.00 Uhr

Referent:

Frank Jäger
Freiberuflicher Referent für Sozialrecht und -politik und Mitarbeiter des Erwerbslosen- und Sozialhilfevereins Tacheles e.V., Wuppertal

Teilnehmer*innen: max. 20 Personen
Kosten intern: 120 €
Kosten extern: 160 €
Fortbildungsnummer: F 2108: Leistungen nach dem SGB II/SGB XII 

F 2109 „Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt - Schuld macht vielleicht Sinn: Methodeneinsatz" 24.-26.06.2021
In dieser Aufbaufortbildung zum Grundseminar „Macht Schuld Sinn?“ vertiefen wir noch einmal die Grundhaltungen: Innehalten/Abstandhalten/Aushalten.

Die Wahrnehmung von normativen und instrumentellen Beschuldigungen intensivieren wir an einigen Beispielen aus der Praxis.


In Live-Demonstrationen und anschließenden Übungssequenzen wird intensiv geübt. Einfache Stabilisierungsübungen und psychoinformative Impulse sind für die Einzel- und die Gruppenarbeit einsetzbar. In der Einzelarbeit dient die Visualisierung von Vorwürfen durch Moderationskarten der inneren Klärung und Annäherung von Klient*innen an die Vielzahl der vorhandenen Schuldvorwürfe.
Die Verstärkung positiv besetzter Bindungsfaktoren, Angebote von neuen Interpretationsmöglichkeiten sowie die Arbeit mit dem „inneren Gesetzbuch“ werden ebenfalls reflektiert.


Für die Übungssequenzen ist die Bereitschaft zur Selbsterfahrung Voraussetzung.

An dieser Methodenfortbildung können nur die Personen teilnehmen, die ein mindestens eintägiges Grundseminar besucht haben.

Chris Paul, Autorin des innovativen Buches „Schuld-Macht-Sinn“, erläutert, was ihr Ansatz in der Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet, gibt konkrete Handlungsideen und vertieft die Haltung des Respekts.

Schuld – Macht – Sinn
Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess
19,95 Euro (D)/20,60 Euro (A)/34,90 CHF
ISBN 978-3-579-06833-6, Gütersloher Verlagshaus 2010

Zeit: 24. - 26.06.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Ort: CJD VCH Bonn-Castell, Internationales Tagungs- und Gästehaus Bildungs- und Ausbildungszentrum, Graurheindorfer Straße 149, 53117 Bonn

Referentin:
Chris Paul
Trauerbegleiterin, Fachautorin, Dozentin

Teilnehmer*innen: max. 17 Personen 

Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung


Fortbildungsnummer: F 2109: Die Begleitung von Schuldfragen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt - Schuld macht vielleicht Sinn 

F 2111 „Vorgeburtliche Bindung und Frühe Hilfen" 04.-06.10.2021
Heute wissen wir: Bindung beginnt bereits vor der Geburt.
Das Thema Vorgeburtliche Bindung findet sowohl bei Schwangeren als auch in Fachkreisen zunehmend Beachtung.

Die Fortbildung möchte Einblicke in die Pränatale Psychologie geben und über die Vorgeburtliche Bindungsanalyse nach Hidas und Raffai informieren.


Wie die Erkenntnisse der Vorgeburtlichen Bindungs-Forschung in die Praxis der Schwangerschaftsberatung einfließen können und welche Möglichkeiten Berater*innen haben, Schwangere und ihre Familien darin zu unterstützen, die Bindung zu ihrem Baby bereits vor der Geburt zu finden oder zu vertiefen, soll anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erarbeitet werden. Sie sind herzlich eingeladen, eigene Fallbeispiele und Fragen einzubringen.

Das Bindungsgeschehen am Lebensanfang – vor der Geburt ebenso wie danach – ist verletzlich. Wenn belastende Erfahrungen (z.B. eine ungewollte Schwangerschaft, eine traumatische Geburt oder ein ausdauernd weinendes Baby) Eltern an den Rand ihrer Kräfte führen, werden weitere Hilfen benötigt.

Die Fortbildung möchte sowohl über Frühe Hilfen ab der Schwangerschaft informieren als auch Raum für kollegialen Austausch über Vernetzungsmöglichkeiten bieten.

Ziel der Fortbildung ist es, die Wahrnehmung für den Schutzfaktor Bindung neu zu sensibilisieren und die Handlungskompetenz in der Unterstützung von Eltern mit Hilfebedarfen zu erweitern.

Zeit: 04.–06.10.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.00 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover


Referentin: 
Hiltrud Meyer-Fritsch
Diplom-Theologin, Weiterbildung in Bindungsanalyse


Teilnehmer*innen: max. 16 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2111 Vorgeburtliche Bindung und Frühe Hilfen

F 2112 „Gewalt an Frauen in der Schwangerschaft" 25.-27.10.2021
Gewalt in der Partnerschaft sowie sexualisierte Gewalterfahrungen haben im Kontext von Schwangerschaft und Geburt besonders gravierende Auswirkungen auf die betroffenen Frauen und ihre ungeborenen Kinder. Angst und Stress übertragen sich unmittelbar.

Schwangerschaft und die Geburt des ersten Kindes werden laut einer Studie der WHO mit 10 bzw. 20 % als Erstauslöser von häuslicher Gewalt beschrieben.


Schwangere in schwierigen Situationen fühlen sich oft sehr allein, wissen nicht, wen sie um Hilfe bitten können, haben Gründe, über das Belastende vielleicht schweigen zu wollen.


Umso wichtiger ist es, im Zuge der Schwangerschafts(konflikt)beratung diese Hintergründe präsent zu haben und entsprechend auf die Frauen zuzugehen.


Ziel der Fortbildung ist, Frauen, die

  • durch körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt schwanger wurden
  • Gewalt während der Schwangerschaft erleben
  • unter früheren Traumata leiden (z.B. sexueller Missbrauch in der Kindheit), die durch die Schwangerschaft aktualisiert werden

schneller Hilfe und Unterstützung anbieten zu können.


Inhalte der Fortbildung werden die Entstehung und Dynamik von (häuslicher) Gewalt und die Folgen für Betroffene und ihre Kinder sein. Interventionsmöglichkeiten und Hilfsangebote werden vorgestellt und gemeinsam erarbeitet.

Wir werden mit kreativen Methoden arbeiten, und es besteht die Möglichkeit, Beispiele aus dem eigenen Berufsalltag zu besprechen.

Zeit: 25.–27.10.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.00 Uhr
Ort: Stephansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Hotel und Tagungshaus, Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
Referentinnen: 
Martina Schmitz
Gestaltungssozialtherapeutin, Traumafachberaterin, Practioner energetische Psychologie, langjährige Mitarbeiterin in Frauenberatungsstellen, Geschäftsführerin im Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen
Ute Speier-Lemm
Tanzsoziotherapeutin, Gestalttherapeutin, Traumafachberaterin, Heilpraktikerin (Psychotherapie), Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Bottrop


Teilnehmer*innen: max. 20 Personen 
Kosten intern: 200 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 325 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2112 Gewalt an Frauen in der Schwangerschaft

F 2115, F 2201, F 2204 „Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch“ 15.-17.11.2021 / NEU 12.-14.01.2022 / 07.-09.03.2022
Grundlagenfortbildung in Kooperation mit dem BKiD

Es ist davon auszugehen, dass ungewollte Kinderlosigkeit in Deutschland weiter zunehmen wird, wofür hauptsächlich das immer weiter steigende Durchschnittsalter der erstgebärenden Frauen ursächlich ist. Während die psychischen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch häufig überschätzt werden, werden die Auswirkungen sowohl des unerfüllten Kinderwunsches als auch der reproduktionsmedizinischen Behandlung immer noch unterschätzt.

Wenn ein Paar sich für eine assistierte Reproduktion entscheidet, so ist das ein schwieriger Weg, auf dem psychosoziale Beratung und Begleitung eine wichtige unterstützende Hilfe sein kann. In der psychosozialen Kinderwunschberatung geht es um verschiedene Aspekte, wie Umgang mit der Kinderlosigkeit, Unterstützung bei Entscheidungen zu medizinischen Aspekten, Kommunikation des Paares miteinander, mit Ärzten und anderen, Begleitung und Unterstützung bei erfolgloser medizinischer Therapie und bei der Findung alternativer Perspektiven.
Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch wird auf Schwangerenberatungsstellen zukommen. So werden im Kontext der Präimplantationsdiagnostik-Verordnung u. a. Schwangerenberatungsstellen als Kooperationspartner für Präimplantationsdiagnostik-Zentren empfohlen.

Teilnahmevoraussetzung: 
Psychosoziale Fachkräfte mit beraterischer/therapeutischer Zusatzerfahrung und mindestens einem Jahr Beratungserfahrung, z.B. Schwangerenberater*innen, die die Zusatzqualifikation in Schwangerschaftskonfliktberatung abgeschlossen haben oder eine andere Zusatzqualifikation haben. Das beinhaltet schon ein Jahr Beratungserfahrung, auch in Paar- oder Mehrpersonenberatung.
Die Teilnehmer*innen sollen Bereitschaft zeigen, die Seminare eigenständig vor- und nachzubereiten. Entsprechendes Material wird zur Verfügung gestellt bzw. in den Seminaren besprochen. 

Die Teilnehmenden sind verpflichtet, das BKiD-Fortbildungsmanual für die Fortbildung mitzubringen: 
Petra Thorn, Tewes Wischmann, Susanne Quitmann, Almut Dorn (Hrsg. BKiD)
Fortbildungsmanual: Psychosoziale Kinderwunschberatung - Medizinische, ethische und psychosoziale Aspekte, beraterische Interventionen
FamART 2018, 70 €

Bestellung und weitere Informationen: http://www.famart.de/shop/literatur/fortbildungsmanual-psychosoziale-kinderwunschberatung-spiral/


Für alle drei Module gilt:

Ort: Haus am Maiberg, Ernst-Ludwig-Str. 19, 64646 Heppenheim
Teilnehmer*innen: max. 20 Personen


Referentinnen:
Dr. phil. Petra Thorn 
Dipl.-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin, 1. Vorsitzende BKiD
Dr. med. Susanne Quitmann
medizinische Psychotherapeutin, Dipl.-Psychologin, 2. stellvertr. Vorsitzende BKiD e.V.
Doris Wallraff 
Diplom-Psychologin, Familientherapeutin (DGSF)

Die drei Referentinnen sind zertifizierte BKiD-Beraterinnen.
Jeweils zwei von ihnen leiten ein Seminar.

Fortbildungsinhalte:

Modul I

Zeit: 15.- 17.11.2021, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2115 Kinderwunsch I

- Biologische Grundlagen der menschlichen Fortpflanzung, Störungen der Fortpflanzung, Bedeutung des Alters
- Individuelle und partnerschaftliche Reaktionen auf die Diagnose „Fruchtbarkeitsstörungen”
- Grundlagen der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken
- Die Behandlung aus Patientenperspektive
- Professionelle Haltungen zur Reproduktionsmedizin

Modul II

Zeit: 12.-14.01.2022 (Neuer Termin!), Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2201 Kinderwunsch II

- Psychische Reaktionen auf medizinische Behandlung
- Bewältigungsstrategien von Unfruchtbarkeit und psychosoziale Begleitung
- Leitlinien für die psychosoziale Kinderwunschberatung
- Beratung in speziellen Situationen (Paarkonflikte, depressive Reaktionen, sexuelle Schwierigkeiten), unterschiedliche Beratungssettings
- Bedeutung des sozialen Umfelds
- Weitere Ressourcen (Selbsthilfegruppen, Internet, Telefonberatung etc.)
- Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis

Modul III

Zeit: 07.-09.03.2022, Beginn 14.00 Uhr, Ende 13.30 Uhr
Kosten intern: 230 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung 
Kosten extern: 370 € Fortbildungsgebühr + 50 € Unterkunft und Verpflegung
Fortbildungsnummer: F 2204 Kinderwunsch III

- Aspekte der Trauerbegleitung, Rituale, Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensalternativen
- Vom Erst- zum Abschlussgespräch: Praktische Übungen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen
- Ethische Grenzen in der Reproduktionsmedizin (Mehrlinge, Fetozid u. ä.), Entwicklung einer eigenen Haltung
- Umsetzung der Fortbildungsinhalte in die Beratungspraxis 

Fortbildung für Verwaltungskräfte

Online F 2105 „Jedes Wort wirkt - mit einer klaren Sprache wirksam handeln" 13.-15.04.2021
Eine Online-Fortbildung für Fachkräfte in der Verwaltung – für Beginner und Fortgeschrittene

Kennen Sie folgende Formulierungen?
Diese E-Mail habe ich eigentlich gestern weitergeleitet.
Ich würde Sie bitten, mir bis Montag die neuen Termine zu geben.
Aber Frau Müller ist zurzeit in Urlaub.


Solche Sätze gebrauchen Menschen im beruflichen Alltag meist achtlos. Dies hat oft schwerwiegende Folgen: Mitarbeitende werden demotiviert, Kunden fühlen sich mangelhaft beraten, Konflikte im Team eskalieren.

Ganz anders klingt:
Diese E-Mail habe ich gestern weitergeleitet.
Ich bitte Sie, mir bis morgen die neuen Termine zu geben.
Frau Müller ist zurzeit in Urlaub.


Jedes Wort wirkt und schafft Wirklichkeit.

Ein bewusster Umgang mit Sprache macht die Kommunikation in der Verwaltung leicht.
Diese Fortbildung lenkt den Blick auf die differenzierte Wirkung von Wortschatz, Grammatik und Sprechmelodie. Fachkräfte aus der Verwaltung lernen, wie sie mit gezielten Änderungen der Wortwahl, des Satzbaus und der Sprechmelodie an Klarheit und Präsenz in Mitarbeiter-, Team- und Kundengesprächen gewinnen. Sie lernen dabei, gleichzeitig wertschätzend zu kommunizieren.
Das Training zeigt jedem Teilnehmenden neue sprachliche Alternativen zur herkömmlichen Ausdrucksweise auf und gibt praxisnahe Anregungen für den achtsamen Umgang mit Sprache. Bereits scheinbar kleine Änderungen der gewohnten Ausdrucksweise sind sofort spürbar und haben eine nachhaltige Wirkung.

Die Fortbildung basiert auf dem Lingva Eterna-Sprach- und Kommunikationskonzept. Das Sprachtraining ruht auf drei Säulen: Präsenz, Klarheit und Wertschätzung.


Ziele der Fortbildung:

  • Gespräche mit Kunden, Mitarbeitenden, Vorgesetzten und im Team klar und wertschätzend führen
  • Druck und Stress hinter sich lassen, die eigene Gesundheit stärken
  • ein friedvolles und konstruktives Arbeitsklima schaffen
  • ein verantwortungsbewusstes und leistungsfähiges Team bilden
  • Werte des Bundesverbandes mit bewusster Sprache weitergeben


Technische Voraussetzungen:
PC/Laptop mit Kamera und Mikrophon/Lautsprecher (eingebaut oder extern) sowie eine stabile Internetverbindung.
Den Teilnehmenden wird der Link zur Einwahl in die Online-Fortbildung rechtzeitig vor Beginn per Mail zugeschickt.
Die Fortbildung ist eine Fortsetzung der Veranstaltung im Herbst 2019 und ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Nach der Fortbildung wird die Referentin ein Handout für die Teilnehmenden als PDF zur Verfügung stellen.

Zeit: 13. - 15.04.2021, Beginn jeweils 13.30 Uhr, Ende 16.00 Uhr

Referentin:

Eva Anastasia Nerger
Beraterin für Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und
pädagogische Einrichtungen in den Bereichen Kommunikation,
Personalführung und Gesundheit. Lingva Eterna-Dozentin und vom
Bundesministerium Arbeit und Soziales (BMAS) autorisierte Prozessberaterin für das Förderprogramm unternehmensWert:

Teilnehmer*innen: max. 12 Personen 

Kosten intern: 120 €
Kosten extern: 160 €


Fortbildungsnummer: F 2105: Jedes Wort wirkt

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